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  #241  
Alt 12.02.2012, 07:18
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Der Titelverteidiger lässt nichts anbrennen



Der VfL Gummersbach steht mit bereits mit einem Bein im Viertelfinale des europäischen Pokalsieger-Cups. Mit 40:27 (19:15) bezwang der Titelverteidiger am Samstagabend in der Eugen-Haas-Halle den norwegischen Vertreter OIF Arendal. Das Rückspiel findet am kommenden Samstag in Norwegen statt.

Nur kurz sah VfL-Trainer Emir Kurtagic das Vorhaben, nach dem so wichtigen Bundesliga-Sieg in Großwallstadt auch im zweiten Spiel in Folge den Platz als Sieger zu verlassen, gefährdet. Beim Stand von 10:6 für OIF Arendal nahm er nach 13:47 Minuten eine Auszeit. Die Worte an seine Spieler, die zuvor den couragiert auftretenden Gäste ein wenig zu viel Freiraum gelassen hatten, wirkten - offensichtlich. Danach lief der VfL-Motor reibungslos. Angeführt von Kapitän Vedran Zrnic, mit elf Toren bester Torschütze im blauen Dress, egalisierten die Gummersbacher binnen drei Minuten die OIF-Führung und legten bis zur Pause auf 19:15 vor.

Nach dem Seitenwechsel geriet das Spiel vor 1032 Zuschauern in der Eugen-Haas-Halle zu einer eher einseitigen Angelegenheit. Die Hausherren nutzen fast jeden technischen Fehler der Norweger, jede Unaufmerksamkeit in der Deckung eiskalt aus und warfen bis zum Ende 13 Tore Vorsprung raus. Endergebnis: 40:27.

VfL-Trainer Emir Kurtagic war zufrieden: "Wir haben den Aufwärtstrend aus dem letzten Bundesligaspiel bestätigt und können uns jetzt konzentriert auf die Partie gegen Melsungen am Mittwoch vorbereiten."

Tore VfL: Zrnic 11, Pfahl 7, Mahé 6, Putics 5, Wiencek 5, Sprem 3, Lützelberger 2, Eisenkrätzer 1, Krause

http://www.vfl-gummersbach.de/index....g-arendal.html
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  #242  
Alt 16.02.2012, 08:36
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Heimsieg gegen Melsungen



Der VfL Gummersbach hat das erste Bundesliga-Heimspiel des Jahres gewonnen. Mit 32:29 (15:14) setzte sich der Tabellensechzehnte der TOYOTA Handball-Bundesliga am 20. Spieltag gegen die MT Melsungen durch. Damit landeten die Gummersbacher den zweiten Bundesligaerfolg in Serie und sind nun punktgleich (12:28) mit dem Tabellenfünfzehnten Bergischer HC.

Die erste Halbzeit war spannend: Der VfL holte zu Beginn eine knappe Führung der Gäste auf, lag nach acht Minuten erstmals in Front, baute den Vorsprung auf bis zu drei Tore aus, führte nach 24 Minuten mit 13:10, scheiterte danach jedoch zu oft am MT-Schlussmann Per Sandström und rettete am Ende doch nur einen einen knappen Vorsprung (15:14) in die Kabine.

In der ersten Halbzeit hielten die über 2000 Zuschauer in der Eugen-Haas-Halle zweimal den Atem an, als der Melsunger Anton Mansson und der Gummersbacher Kentin Mahé nach unglücklichen Zusammenstößen mit ihren Gegenspielern zu Boden gingen. Mansson, zuvor zweimal für die Mannschaft von Michael Roth erfolgreich, konnte allerdings nicht weiter spielen, sondern schied mit einer vermutlich schweren Bänderverletzung im Knie aus. Das war die erste Halbzeit.

Was sich allerdings nach dem Seitenwechsel abspielte, war Dramatik pur. Zurück aus der Kabine legte Melsungen gleich einen 5:0-Lauf hin. Michael Allendorf, Nenad Vuckovic und das Griechenduo Grigoris Sanikis und Alexandros Vasilakis trafen und die Schiedsrichter Andreas und Marcus Pritschow bescherten den Hausherren sogar eine doppelte Unterzahl. Nach 37 Minuten lag der VfL Gummersbach, der im bisherigen Saisonverlauf nur zweimal zu Hause gewonnen hatte, mit 15:19 hinten - und schien der zweiten Liga so wieder ein Stück näher gekommen zu sein.

Der erste, der sich mit Aussicht darauf ein Herz fasste, war VfL-Schlussmann Aljosa Rezar. Innerhalb von zwei Minuten parierte er dreimal prächtig gegen die Melsunger Angreifer. Das nutzten Kapitän Vedran Zrnic, Kreisläufer Patrick Wiencek und der VfL-Shootingstar Kentin Mahé im direkten Gegenzug aus und verkürzten auf 18:19 (39.). Nach weiteren Paraden des Slowenen im Gummersbacher Kasten war erzielte Patrick Wiencek zuerst das 21:21, Barna Putics mit Kempa-Trick nach Anspiel Zrnic das 22:22 und Jörg Lützelberger zehn Minuten vor dem Ende endlich wieder vorn: 23:22.

Verbissen verteidigten die Gummersbacher ihre Führung, konnten die Nordhessen jedoch nie mehr als zwei Tore distanzieren. Auf das 25:23 durch Adrian Pfahl ließ Savas Karipidis das 24:25 (51.) vom Siebenmeterpunkt folgen, auf das 27:25 von Pfahl der Grieche Vasilakis das 26:27. Erst nach 58 Minuten und 22 Sekunden bog der Tabellensechzehnte endgültig auf die Siegesstraße ein. Der Franzose Kentin Mahé erzielte das 30:27. Mit Toren von Vedran Zrnic und Barna Putics sowie der letzten von insgesamt 15 Paraden tütete der VfL den dritten Heimsieg der Saison dann ein: 32:29.



+++ Stimmen zum Spiel +++

Kentin Mahé, VfL Gummersbach: Dieses Spiel heute war der Wahnsinn und mir fällt echt ein Stein vom Herzen. Jetzt wollen wir heute den Sieg genießen und dann konzentrieren wir uns auf das Europapokalspiel in Norwegen.

Emir Kurtagic, Trainer VfL Gummersbach: Es war das zweite Spiel hintereinander, das für uns von großer Bedeutung war. Wir mussten nach dem Sieg des Bergischen HC in Hannover nachlegen und und das wir getan. Es dürfte natürlich nicht sein, dass man ein Spiel, das man im Griff hat, so aus der Hand gibt. Aber die Mannschaft ist wieder zurück gekommen und wurde für ihre tolle Moral am Ende belohnt. Zum Ende des letzten Jahres hätten wir das nicht geschafft, da bin ich mir sicher.

Michael Roth, Trainer MT Melsungen: Es war das erwartete Kampfspiel. Gut gefallen hat mir, dass wir uns durch die Verletzung von Anton Mansson nicht haben aus der Bahn werfen lassen. Wir hatten die Chance, auf fünf davon zu ziehen. Das haben wir nicht getan und den VfL so wieder zurück ins Spiel geholt.

+++ Statistik +++

VfL Gummersbach - MT Melsungen 32:29 (15:14)

Tore VfL Gummersbach: Pfahl 8/3, Mahé 6, Zrnic 6, Putics 4, Anic 2, Krause 2, Lützelberger 2, Wiencek 2

Tore MT Melsungen: Karipidis 8/6, Vasilakis 6, Allendorf 4, Danner 3, Sanikis 3, Vuckovic 3, Månsson 2

Zuschauer: 2012
Strafminuten: 14 / 10
Disqualifikation: - / -

http://www.vfl-gummersbach.de/index....melsungen.html
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  #243  
Alt 19.02.2012, 19:39
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Europapokal
VfL zieht ins Viertelfinale ein



Der VfL Gummersbach steht im Viertelfinale des Europapokals der Pokalsieger. Der Titelverteidiger besiegte am Nachmittag OIF Arendal mit 21:20 (9:9) und konnte damit auch das Rückspiel in Norwegen für sich entscheiden.

Die Mannschaft von Emir Kurtagic hatte bereits das Hinspiel in Gummersbach vor einer Woche gewonnen (40:27). Mit einem Bein bereits im Viertelfinale ging der VfL in den Nedeneshallen allerdings nicht besonders konzentriert Werke. Erst in der 6. Minute ging der Titelverteidiger durch einen Treffer von Barna Putics mit 1:0 in Führung und beim Stand von 9:9 in die Pause. Im zweiten Abschnitt liefen die Gummersbacher über weite Strecken einem Rückstand hinterher und hatten zudem Patrick Wiencek durch Disqualifikation verloren.

Die Unparteiischen wollten einen Ellbogeneinsatz des VfL-Kreisläufers gesehen haben. Acht Minuten vor dem Ende führten die Hausherren mit 19:14. Im Schlussspurt kämpfte sich der VfL wieder ran. In der 59. Minute stellte schließlich Kapitän Vedran Zrnic den 20:20-Gleichstand her und Adrian Pfahl erzielte 40 Sekunden vor dem Ende den 21:20 Siegtreffer. Die Chance zum erneuten Ausgleich vergaben die Norweger aus sieben Metern.

Trainer Emir Kurtagic: "Das war kein gutes Spiel. Wir haben zu viele Chancen weggeworfen. Aber wichtig ist nur, dass wir weitergekommen sind."

Wettbewerbsübergreifend war der Auswärtserfolg in Arendal der vierte Pflichtspielsieg für den VfL in Folge.

Tore VfL: Putics 4, Zrnic 4, Anic 3, Lützelberger 3, Mahé 3/1, Pfahl 3, Wiencek 2

http://www.vfl-gummersbach.de/index....-ergebnis.html
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  #244  
Alt 21.02.2012, 20:20
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VfL im Viertelfinale gegen Bern



Der VfL Gummersbach trifft im Viertelfinale des Europapokals der Pokalsieger auf BSV Bern Muri. Die Schweizer setzten sich in der letzten Runde nur aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore gegen Kaustik aus Russland durch. Das Hinspiel findet voraussichtlich am Wochenende 17./18. März in Gummersbach statt, das Rückspiel am 24./25. März in Bern.

http://www.vfl-gummersbach.de/index....auslosung.html
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  #245  
Alt 02.03.2012, 11:29
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DHB-Pokal: Der VfL ist raus



Der Traum, das dritte Mal nach 2009 und 2010 zum Final Four nach Hamburg zu fahren, ist für den VfL Gummersbach ausgeträumt. Im Viertelfinale des DHB-Pokals unterlagen die Oberbergischen am Abend bei der TuS N-Lübbecke mit 25:28 (12:11). Die besten Torschützen waren Daniel Svensson (8) und Drago Vukovic (6) für die Hausherren sowie Vedran Zrnic (9/8) und Patrick Wiencek (6) für die Gäste. Mann des Spiels war jedoch TuS-Schlussmann Nikola Blazicko, der 21 Würfe der Gummersbacher erfolgreich parierte.


Die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic geriet schnell in Rückstand, lag nach acht Minuten mit 0:3 hinten. Das war allerdings nicht nur vom Ergebnis her ein bedeutender Fortschritt gegenüber dem letzten Gastspiel in Lübbecke - in der Hinrunde der TOYOTA Handball-Bundesliga hatte der VfL nach 16 Minuten bereits mit 0:11 hintengelegen. Sondern der Tabellenfünfzehnte präsentierte sich auch von der Einstellung her ganz anders. Bis zur 20. Minute hatten sie den Abstand verkürzt und drehten beim Stand von 9:7 für den TuS plötzlich auf.

Zwei erfolgreich verwandelte Siebenmeter von Vedran Zrnic und Treffer von Adrian Pfahl und Jörg Lützelberger wendeten innerhalb von wenigen Minuten das Blatt. Die Chance, nach dem 11:9 gegen nun sichtbar verunsicherte Hausherren weiter davonzuziehen, vereitelte jedoch immer wieder Nikola Blazicko. Er stellte sich nacheinander Kenny Mahé, Barna Putics und Vedran Zrnic in den Weg. Und so konnten die Gummersbacher nur eine knappe 12:11-Führung in die Kabine retten.

Nach dem Seitenwechsel übernahm Lübbecke erst das Kommando, dann die Führung und zog nach einem kurzen Zwischenspurt mit 20:16 davon. Hinten konnte sich die Mannschaft von Markus Baur auf Blazicko verlassen. Beim Stand von 23:19 ließ Emir Kurtagic offensiv verteidigen. Die Ballgewinne nutze unter anderem Patrick Wiencek zum 22:24 (56.). Für die Vorentscheidung sorgte schließlich Daniel Svensson, der zum 27:24 traf - und natürlich Nikola Blazicko, der Adrian Pfahl auch den letzten Nerv an diesem Abend raubte.

Tore VfL Gummersbach: Vedran Zrnic (9/8), Patrick Wiencek (6), Barna Putics (4), Jörg Lützelberger (2), Kentin Mahé (2), Adrian Pfahl (2), Goran Sprem (1)



Handball-Bundesliga -
SC Magdeburg zu Gast in Gummersbach



Am Samstag um 15.00 Uhr (Sport 1 überträgt live) gastiert der SC Magdeburg in Gummersbach. Neun Plätze liegen zwischen dem Sechsten der TOYOTA Handball-Bundesliga aus Sachsen-Anhalt und dem Tabellen-Fünfzehnten Gummersbach. Zwei der insgesamt 28 Minuspunkte, die den amtierende Europapokalsieger der Pokalsieger so tief in den Tabellenkeller stürzten, sammelte die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic in der Hinrunde in Magdeburg.

Mit 27:33 (12:20) war der VfL am 5. Spieltag unterlegen. Da war der SCM sogar Tabellendritter. Mittlerweile steht das Team von Frank Carstens mit 26:16 Punkten auf Rang sechs. Von den letzten zehn Spielen haben die Magdeburger acht gewonnen und nur zwei verloren: Gegen den Deutschen Meister HSV (23:32) und den Champions-League-Teilnehmer Berlin (20:24).

Die "Siegesserie" der Hausherren nimmt sich da deutlich bescheidener aus. Nach der EM-Pause hat der VfL zwei Europapokalspiele und zwei Bundesligaduelle gewonnen, am vergangenen Dienstag im DHB-Pokal in Lübbecke allerdings wieder den Kürzeren gezogen. Die 25:28 (12:11) – Niederlage und die verpasste Teilnahem am Final Four hat man in Gummersbach allerdings schnell abgehakt. "Ärgerlich, aber nicht mehr zu ändern. Deshalb beschäftigen wir uns jetzt wieder mit dem Abstiegskampf", so VfL-Manager Axel Geerken.

VfL-Trainer Emir Kurtagic ist trotz der gerissenen Serie von vier Siegen in Folge zuversichtlich, dass seine Mannschaft zu Hause nicht chancenlos ist: "Wenn wir mit dem Einsatz zu Werke gehen wie in den Spielen gegen Melsungen und Grosswallstadt, ist auch gegen Magdeburg was drin." Die Heimbilanz immerhin spricht für die Gummersbacher. Von den letzten sechs Duellen vor eigenem Publikum konnten sie fünf für sich entscheiden.

VfL gegen und SCM - das ist nicht zuletzt ein Traditionsduell. In den 1980er Jahren stand man sich im Europapokal gegenüber. Pünktlich zur Wende das Endspiel um die erste Gesamtdeutsche Meisterschaft mit dem besseren Ende für den Westclub. In der Saison 2001/2002 dann erstmals Abstiegskampf der Gummersbacher, die sich mit dem unerwarteten Punktgewinn gegen den haushohen Favoriten Magdeburg in der Kölnarena den Klassenerhalt sicherten.

2009 warf der spätere EHF-Cup-Sieger VfL den SCM aus dem Wettbewerb, demütigte ihn in der Bördelandhalle mit 30:20. In der Liga standen die Gummersbacher vor zwei Jahren ein ganzes Stück vor den Magdeburgern. Die spielten mit 25:43 Zählern und Platz 11 in der Endabrechnung 2009/2010 die schwächste Runde seit Jahren. Unter Trainer Frank Carstens meldete sich der Champions-League-Sieger von 2002 in der vergangenen Saison zurück: 42:26 Punkte und Platz 7 bedeuteten die Qualifikation für den EHF-Pokal – und einen Platz vor dem VfL.

http://www.vfl-gummersbach.de/index....magdeburg.html
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  #246  
Alt 04.03.2012, 17:20
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Dritter Bundesligasieg in Folge für den VfL



Der VfL Gummersbach bleibt in der TOYOTA Handball-Bundesliga im Jahr 2012 nicht nur ungeschlagen, sondern hat gegen den SC Magdeburg auch den dritten Bundesligasieg in Folge eingefahren. Mit 25:21 (12:12) besiegte die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic den Tabellensechsten und sammelte weitere wichtige Punkte gegen den Abstieg. Mit 14:28 Punkten belegen die Gummersbacher nun weiter Rang 15, den ersten Nichtabstiegsplatz.

Der VfL Gummersbach hat das Ausscheiden im DHB-Pokal in Lübbecke unter der Woche schnell verkraftet und in der TOYOTA Handball-Bundesliga den Tabellensechsten SC Magdeburg mit 25:21 (12:12) geschlagen. Vor 2.176 Zuschauen (ausverkauft) setzte der amtierende Europapokalsieger der Pokalsieger auch gegen die weitaus besser platzierten Bördeländer die kleine Siegesserie in der Liga fort und bleibt im Jahr 2012 weiter verlustpunktfrei.

VfL-Trainer Emir Kurtagic setzte erstmals von Beginn an auf den Mazedonier Borko Ristovski im Tor. Für ihn nahm der Slowene Aljosa Rezar auf der Bank Platz. Dort saß nach fast drei Monaten Verletzungspause auch wieder Regisseur Christoph Schindler. Der 28-jährige griff nach einer viertel Stunde zum ersten Mal ins Spiel ein und erzielte zehn Minuten später den 9:10 Anschlusstreffer für die Hausherren. Die hatten zuvor vor allem ihre Mühe mit SCM-Schlussmann Gerrie Eijlers. Der Niederländer entschärfte gleich zu Beginn den ersten Wurf des Ungarn Barna Putics, hielt beim Stand von 3:3 den Wurf des frei auf ihn zulaufenden Igor Anic und parierte unter anderem auch den dritten Siebenmeter von VfL-Kapitän Vedran Zrnic.

Die Chance von Kentin Mahé, nach Schindlers Treffer auszugleichen, landete ebenfalls in den Händen des starken Magdeburger Keepers. VfL Kreisläufer Igor Anic versuchte danach erneut sein Glück. Er scheiterte am Magdeburger Schlussmann. Dessen direkter Pass auf den Außen Robert Weber landete jedoch im Gummersbacher Toraus, was dem Franzosen Anic die dritte Gelegenheit eröffnete, zum Torerfolg zu kommen. Diesmal machte er es besser und erzielte den 10:10-Ausgleich. Unentschieden stand es auch zu Pause, nachdem Kentin Mahé zum 12:11 getroffen und der Magdeburger Stian Tönnessen die elfte "Vorlage" seines Schlussmannes verwertete. Der hatte zuvor Vedran Zrnic erneut den Torerfolg verwehrt.

Nach dem Seitenwechsel brachte Barna Putics mit seinem dritten Treffer zum 13:12 (31.) den VfL wieder in Führung. Die hielt dann wiederholt der mittlerweile zwischen den Pfosten stehende Aljosa Rezar fest. Stark parierte er gegen den Bennet Wiegert sowie Robert Weber und eröffnete seinen Vorderleuten damit die Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen. Patrick Wiencek um 14:12 (36.), Barna Putics zum 15:13 und 16:13 sowie Kentin Mahé in Unterzahl 17:14 (43.). Nur eine Minute später wiederholte der Franzose diesen Treffer. Etwa neun Meter halblinks vor dem gegnerischen Tor sprang er aus dem Stand hoch und hämmerte den Ball zum 18:14 rechts unten in die Maschen. Mit dem 19:14 (45.) warf Adrian Pfahl schließlich fünf Tore Vorsprung heraus.

Danach geriet der dritte Bundesligasieg in Folge und zweite Heimerfolg wegen zweier schneller Gegentreffer der von Frank Carstens trainierten Magdeburger kurz wieder in Gefahr. Doch Aljosa Rezar hielt zum richtigen Zeitpunkt beim Stand von 19:16 einen freien Ball gegen den SCM-Halblinken Ales Pajovic und Barna Putics traf zum sechste und siebten Mal: 21:17 (53.). Adrian Pfahl verwandelte dann seinen zweiten Strafwurf im Nachfassen zum 22:18 und für die endgültige Vorentscheidung sorgte fünf Minuten vor dem Ende dann Christoph Schindler. Er überwand im Tempogegenstoß den zweiten SCM-Keeper Björgvin Gustavsson zum 23:18 überwand.

+++ VfL Gummersbach - SC Magdeburg 25:21 (12:12) +++

Tore VfL Gummersbach: Putics 7, Pfahl 5/1, Mahé 4, Wiencek 3, Schindler 2, Zrnic 2/2, Anic 1, Sprem 1

Tore SC Magdeburg: Pajovic 7, Grafenhorst 3, Robert Weber 3, Natek 2, Rojewski 2, Tönnesen 2, Doborac 1, Landsberg 1

Zuschauer: 2176

Strafminuten: 6 /6

www.vfl-gummersbach.de
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  #247  
Alt 07.03.2012, 21:42
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Viertes Spiel, vierter Sieg

VfL ist nicht zu stoppen



Der VfL Gummersbach macht sich in der TOYOTA Handball-Bundesliga weiter auf den Weg raus aus der Abstiegszone. Durch einen 34:32-Auswärtssieg beim TBV Lemgo schoben sich die Oberbergischen mit nun 16:28 Punkten auf Rang 14 in der Tabelle.

Ganze acht Punkte hatte der VfL Gummersbach in der gesamten Hinrunde der TOYOTA Handball-Bundesliga geholt. Genauso viele Punkte hat die Mannschaft von Emir Kurtagic auch jetzt wieder gesammelt – brauchte dafür allerdings nur noch vier Spiele. Mit dem Auswärtserfolg in Lemgo gelang dem VfL Gummersbach der vierte Sieg im vierten Spiel seit Wiederbeginn der Liga Anfang Februar.

Spielbericht und Statistik folgt!

http://www.vfl-gummersbach.de/index....-in-lemgo.html
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  #248  
Alt 11.03.2012, 22:34
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Fünfter Sieg in Folge

VfL besiegt auch den "Angstgegner" Lübbecke



Der VfL Gummersbach hat auch im fünften Bundesligaspiel in Folge den Platz als Sieger verlassen. Am Abend gaben die Schützlinge von Trainer Emir Kurtagic in der ausverkauften Eugen-Haas-Halle der TuS N-Lübbecke mit 31:30 (14:14) das Nachsehen. Mit 18:28 Punkten kletterten die Oberbergischen vorerst auf Rang 13 der TOYOTA Handball-Bundesliga.

Gegen keinen Gegner hat der VfL Gummersbach in dieser Saison öfter gespielt wie gegen den TuS N-Lübbecke – und verloren. Vier Niederlagen in Folge setzte es in Vorbereitung, Liga und zuletzt im Pokal. Heute allerdings taugte die vom 2007er-Weltmeister Markus Baur trainierte Mannschaft nicht mehr zum Angstgegner.

Ohne den verletzten ehemaligen Gummersbacher Drago Vukovic angetreten, gingen die Gäste zwar für durch Arne Niemeyer in Führung. Doch der seit Wochen bärenstarke VfL-Shootingstar Kentin Mahé glich im direkten Gegenzug aus. Die erste Führung für die Hausherren erzielte nach sieben Minuten der Ungar Barna Putics mit seinem Treffer zum 3:2. Den erneuten Ausgleich durch Niemeyer konterte Jörg Lützelberger. Erst scheiterte er an TuS-Schlussmann Nikola Blazicko, den eingeleiteten Gegenstoß entschärfte Bork Ristovski, dessen langen Pass nahm Vedran Zrnic auf, der ebenfalls Blazicko scheiterte, den Abpraller bekam dann wieder Jörg Lützelberger zu packen und machte es diesmal besser: 4:3. In der Abwehr agierte der VfL zu Beginn allerdings nachlässig. Und so lag man nach dem zweiten Kempa-Trick durch Nicky Verjans Mitte der ersten Hälfte mit 7:10 hinten.

Trainer Emir Kurtagic stellte um, schickte Christoph Schindler als Regisseur auf die Platte und Kentin Mahé auf Linksaußen. Der brachte die Gummersbacher von dort aus durch zwei Treffer in Folge wieder auf 9:10 ran. Beim Stand von 12:13 hielt Borko Ristovski zwei frei Bälle hintereinander. Erst gegen Tim Renner von links, dann gegen Niki Verjans von rechts. Kreisläufer Patrick Wiencek brachte die Gummersbacher in der ausverkauften Eugen-Haas-Halle in Führung. Die Gäste erhielten allerdings noch einmal die Möglichkeit zum Ausgleich und trafen aus sieben Metern zum 14:14.

Nach dem Seitenwechsel lief die Mannschaft von Emir Kutagic erneut einem knappen Rückstand hinterher - bis zur 43 Minute. Da leitete der Mazedonier Borko Ristovski im Tor die Wende ein. Beim Stand von 22:23 parierter er erneut einen freien Ball. Im prompten Gegenstoß traf dann Christoph Schindler zum 23:23-Ausgleich. Und mit der dritten Parade in Folge brachte Ristovski nicht nur die Lübbecker zur Verzweiflung, sondern auch die Halle zum Kochen.

Seine Vorderleute versäumten es schnell eine Führung nachzulegen. Adrian Pfahl etwa guckte Dario Quenstedt im TuS-Tor aus und legte den Ball dann an den Pfosten. Besser machte es schließlich Goran Sprem. Die Nummer 34 auf Linksaußen traf mit seinem ersten Ballkontakt in der 49. Minute zum 24:23. Lübbecke nahm in der Folge vor allem das Fangnetz hinter dem VfL-Tor ins Visier. Der VfL hingegen baute weiter am fünften Bundesligasieg in Folge. Mit einem tollen Anspiel an den Kreis fand Adrian Pfahl Igor Anic, der das 25:23 (51.) besorgte. Kurz darauf war Pfahl selber erfolgreich. Aus sieben Metern lupfte der den Ball zum 26:24 über Nikola Blazicko hinweg ins Tor zum 26:24 (53.). Das in der Vorrunde so lange vermisste Selbstbewusstsein war wieder da.

Das zeigte sich auch in der Abwehr, wo der Mittelblock um Igor Anic und Dennis Krause und Patrick Wiencek Schwerstarbeit verrichtete. Vorne sprang der überragende Kentin Mahé aus dem Stand hoch und traf mit seinem achten Tor im achten Versuch zum 27:25 (54.). Mit seinem neunten Treffer erzielte der Franzose das 29:27 für den VfL. Zwei Minuten vor dem Ende standen die Gummersbacher in Überzahl auf der Platte. TuS-Abwehrchef Artur Siodmiak wurde auf die Bank geschickt. Die Schlussphase: Adrian Pfahl zum 30:28, Barna Putics zum 31:29 und Borko Ristovski klärte mit seiner letzten Parade gegen den heranstürmenden Tim Renner. Der Isländer Daniel Svensson hämmerte den Ball zwar mit Urgewalt aus 15 Metern noch zum 30:31 in die Maschen. Doch nach der von Emir Kurtagic genommenen Auszeit in Minute 59:57 war der fünfte Bundesligasieg in Folge perfekt – und die Negativserie gegen Lübbecke Vergangenheit.

Emir Kurtagic, Trainer VfL Gummersbach: "Die Mannschaft stand in der Winterpausepause vor der Wahl: Entweder sie trainiert wie verrückt und haut sich in jedem Spiel bis zur Erschöpfung rein – oder sie steigt ab. Wir haben die Qualität und das zeigen wir jetzt auch endlich. Ich bin sehr stolz auf die Jungs."

http://www.vfl-gummersbach.de/index....luebbecke.html
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VfL siegt weiter

auch im Europapokal



Der VfL Gummersbach hat im Viertelfinalhinspiel des Europapokals der Pokalsieger nichts anbrennen lassen. Der Titelverteidiger landete am Abend in der Eugen-Haas-Halle einen ungefährdeten 32:23 (17:10) - Erfolg gegen BSV Bern Muri aus der Schweiz.


Die Weichen auf Sieg stellte die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic nach einer ausgeglichenen Anfangsphase ab der 15. Minute. Da erzielte Nationalspieler Adrian Pfahl das 10:8 und leitete damit eine Serie von sieben Treffern in Folge für die Hausherren ein. Innerhalb von nur zehn Minuten gingen die Gummersbacher mit 16:8 in Führung. Neben Pfahl trugen sich noch Kapitän Vedran Zrnic und Kreisläufer Patrick Wiencek jeweils zweimal sowie von linksaußen Goran Sprem und Kentin Mahé jeweils einmal in die Torschützenliste ein. VfL-Schlussmann Vjenceslav Somic parierte in dieser Phase außerdem einen Siebenmeter der Gäste. Beim Stand von 17:10 ging es in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der Titelverteidiger spielbestimmend, ließ die Schweizer auf nicht mehr als fünf Tore rankommen und konterte das 15:20 (39.) durch den besten Berner Manuel Reber sogleich mit einer weiteren Serie. Insgesamt sieben Tore erzielten binnen knapp zehn Minuten Barna Putics (21:15), Jörg Lützelberger (22:15), Adrian Pfahl (23:15), Kentin Mahé (24:16), Patrick Wiencek (25:16), Christoph Schindler (26:16) und erneut Wiencek zum 27:16 (48.). Wie schon in Hälfte eins spielte der VfL allerdings nicht jeden Angriff konsequent zu Ende und erlaubte den Bernern auf der Gegenseite den ein oder anderen Treffer. Das letzte Tor des Spiels war allerdings den Hausherren vorbehalten: Jörg Lützelberger traf mit der Schlussirene zum 32:23.

+++ Stimmen zum Spiel +++

Alex Milosevic, Trainer BSV Bern Muri: "Ich hätte schon mehr von meiner Mannschaft erwartet. Verlieren kann man, aber nicht so. Vor eigenem Publikum müssen wir uns im Rückspiel besser verkaufen. Auch wenn man ehrlich sein muss, dass die meisten wohl kommen werden, um den VfL Gummersbach zu sehen."

Emir Kurtagic, Trainer VfL Gummersbach: "Das war kein gutes Spiel meiner Mannschaft. Wenn wir konzentrierter und konsequenter agiert hätten, wären sicher noch einige Tore mehr drin gewesen. Aber am Ende zählt, dass wir wieder gewonnen haben und dem Einzug in das Halbfinale ein gutes Stück näher gekommen sind."

+++ Statistik +++

Tore VfL Gummersbach: Pfahl (7), Wiencek (6), Putics (5), Mahé (4), Lützelberger (3), Zrnic (3), Sprem (2), Anic (1), Schindler (1)

Tore BSV Bern Muri: Reber (5), Hofsetter (4), Räz (4), Baumgartner (3), Schwader (3), Striffeler (2), Heer (1), Pracher (1)

7-Meter: 3/2 (VfL) - 3/2 (BSV)

2-Minuten-Strafen: 5/5

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  #250  
Alt 21.03.2012, 22:32
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Pleite in Berlin

Die erste Bundesliga-Niederlage im Jahr 2012



Die Siegesserie des VfL Gummersbach ist gerissen. Nach zuvor fünf Bundesligasiegen in Folge haben die Oberbergischen heute zum ersten Mal wieder verloren. Bei den Füchsen Berlin unterlag die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic mit 27:24 (13:12) und bleibt weiter auf Platz 14 der Tabelle. Mit acht Toren war Nationalspieler Sven-Sören Christophersen vor 5.875 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle erfolgreichster Werfer. Die besten Gummersbacher Schützen waren Kentin Mahé, Barna Putics und Vedran Zrnic mit jeweils fünf Toren.

Das Spiel beim Champions-League-Teilnehmer und Tabellenzweiten der Handball-Bundesliga geriet jedoch weniger deutlich, als es der Tabellenstand vor dem Spiel vermuten ließ. Die mit viel Selbstbewußtsein angereisten Gummersbacher blieben dem Favoriten stets auf den Fersen. In der 23. Minute erzielte der Franzose Kentin Mahé sogar den 10:10-Ausgleich. Als Führende gingen jedoch wieder die Berliner in die Pause: 13:12.

Auch nach dem Seitenwechsel spielten die Gastgeber nicht auf dem Niveau, das sie etwa am Wochenende beim 32:30-Sieg in der Champions League gegen HSV zeigten. Weil der VfL Gummersbach am Ende aber gegen Nationalspieler Christophersen kein Mittel fand und auch Nationaltorhüter Silvio Heinevetter wieder auf dem Posten war, gingen die Hausherren in der 44. Minute mit 22:18 in Front lagen und brachten diesen Vorsprung nach Hause. Endergebnis: 27:24 für die Füchse Berlin.

Emir Kurtagic, Trainer VfL Gummersbach: "Wir haben nicht schlecht gespielt. Aber am Ende waren die Füchse dann doch den Tick besser."

+++ Füchse Berlin - VfL Gummersbach 27:24 (13:12) +++


Tore Füchse Berlin: Christophersen 8, Nincevic 5/1, Jaszka 4, Sellin 4, Laen 2, Pewnow 2, Bult 1/1, Petersson 1

Tore VfL Gummersbach: Mahé 5, Putics 5, Zrnic 5/3, Pfahl 4, Wiencek 3, Schindler 1, Sprem 1

Zuschauer: 5875

Strafminuten: 2 / 12

Disqualifikation: - / Mahé (56./3. Zeitstrafe)

http://www.vfl-gummersbach.de/index....ht-berlin.html
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  #251  
Alt 27.03.2012, 22:21
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VfL zieht ins Halbfinale ein


Der VfL Gummersbach ist in das Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger eingezogen. Dem Titelverteidiger reichte der deutliche Erfolg aus dem Hinspiel gegen den BSV Bern-Muri, das Rückspiel am heutigen Abend in der Schweiz ging mit 25:27 (17:13) verloren.

Nach einer ordentlichen ersten Hälfte, die die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic für sich entscheiden konnte, ließ es der Bundesligist im zweiten Durchgang ein wenig zu locker angehen - und wurden dafür von den engagiert aufspielenden Hausherren bestraft.

Emir Kurtagic: "Mit der ersten Hälfte können wir zufrieden sein. Nach dem Seitenwechsel haben wir allerdings den Faden verloren, sind nicht mehr gut zurückgelaufen, vielleicht habe ich auch ein wenig zu viel gewechselt."

BSV Bern Muri - VfL Gummersbach 27:25 (13:17)

BSV Bern Muri: Marjanac (17 Paraden), Portner (1 Penatly); Denic (n.e.), Reber (5), Heer (1), Baumgartner, Prachar, Striffeler (6), Bovey (n.e.), Althaus (n.e.), Räz (5), Hofstetter (5), Schwander (3/1), Kaufmann (2).

VfL Gummersbach: Somic, Rezar; Schindler, Anic (2), Krause (1), Putics (2), Wiencek (5), Lützelberger (1), Mahé (1), Pfahl (6), Gaubatz (2), Sprem (1), Zrnic (4/3).




Europapokal der Pokalsieger

VfL im Halbfinale gegen Celje



Der VfL Gummersbach trifft im Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger auf HC Celje Pivovarna Lasko aus Slowenien. Das Hinspiel findet am 21./22. April in Slowenien, das Rückspiel eine Woche später (28./29.04.) in Gummersbach statt. Die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic qualifizierte sich über einen Erfolg gegen den Schweizer Vertreter BSV Bern Muri für die Runde der letzten Vier, Celje setzte sich gegen Benfica Lissabon durch.

Beide Teams siegten dabei jeweils im Hinspiel, verloren das Rückspiel, zogen aber dank des besseren Torverhältnisses in das Halbfinale ein. Dort treffen nun "zwei absolute Traditionsmannschaften aufeinander", freut sich VfL-Manager Axel Geerken auf die Partien. "Celje ist ein tolles Los. Ein Gegner, den wir ganz bestimmt schlagen können und der im Rückspiel zudem bei uns antreten muss. Das ist sehr schön für unsere Fans."

Im zweiten Halbfinale spielt der Bundesligist SG Flensburg-Handewitt gegen BM Aragon aus Spanien. Es besteht also weiter die Möglichkeit, dass es im Finale zum reinen Bundesliga-Duell zwischen Gummersbach und Flensburg kommt. Der VfL stünde damit zum dritten Mal in Folge im Endspiel des Europapokals der Pokalsieger und könnte nach 2010 und 2011 den Pott erneut ins Oberbergische holen.

http://www.vfl-gummersbach.de/index....gen-celje.html
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  #252  
Alt 30.03.2012, 14:34
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Heimsieg gegen Hildesheim

VfL im Tabellenmittelfeld angekommen



Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge, gegen Berlin und in Bern, ist der VfL Gummersbach am Abend mit einem Sieg gegen Eintracht Hildesheim in der TOYOTA Handball-Bundesliga wieder auf die Erfolgsspur zurückgekehrt. Dabei ging die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic vor rund 2000 Zuschauern in der Eugen-Haas-Halle gegen den Tabellenletzten früh in Führung.

Bereits nach fünf Minuten erzielte Adrian Pfahl das 5:1 für die Blau-Weißen. Die zeigten sich jedoch vor allem im Deckungsverband unkonzentriert und boten den Niedersachsen so die Gelegenheit, bis auf zwei Tore Rückstand zu verkürzen: 3:5 durch Michael Hoffmann und Nicolas Ivakno für die Eintracht.

Mitte der ersten Halbzeit schalteten die Hausherren allerdings einen Gang hoch. VfL-Kapitän Vedran Zrnic mit drei sowie Kentin Mahé mit zwei Toren in Folge und Patrick Wiencek mit einem Treffer warfen den ersten 5-Tore-Vorsprung für den VfL heraus. Besonders sehenswert das 14:9 durch den VfL-Kreisläufer Wiencek, der eine schnelle Angriffskombination von Mahé und Pfahl erfolgreich beendete. Dass der VfL Gummersbach die Führung bis zur Pause nicht deutlich ausbaute, lag weniger an Schlussmann Borko Ristovski, der sogar einen Siebenmeter der Gäste hielt. Sondern erneut an den Räumen, die der VfL den Gästen in der Defensive eröffnete. Die wussten vor allem der pfeilschnelle Außen Dimitrios Tzimourtos sowie Routinier Bostjan Hribar bis zum Seitenwechsel zu nutzen. Pausenstand: 16:13.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Gummersbacher im Spiel nach vorne weiter stark. Zwischen der 35. und 45. Minute machten sie so viel Druck in Richtung des gegnerischen Tores, dass sie nach dem Treffer von Christoph Schindler zum 28:18 sogar zehn Tore in Front lagen. Bester Werfer in dieser Phase war wie über die gesamte Spieldauer DHB-Auswahlspieler Adrian Pfahl. Wie in der ersten Halbzeit offenbarte der VfL jedoch wieder Schwächen in der eigenen Hälfte. Hildesheim halbierte den Rückstand, musste sich am Ende aber geschlagen geben. Der VfL Gummersbach ist nach dem 36:31-Erfolg nun Tabellenelfter und hat fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz 16. Den ziert nach einem 27:27-Unentschieden zu Hause gegen Göppingen weiter der Bergische HC.

+++ Stimmen zum Spiel +++

Emir Kurtagic, Trainer VfL Gummersbach: "Am Ende bin ich natürlich froh, dass wir die zwei Punkte geholt haben und nun im Mittelfeld der Tabelle angekommen sind. Das zählt. Wir haben vor allem im Defensivspiel zu viele Fehler gemacht, In der ersten Hälfte waren wir nicht aggressiv genug. Das haben wir im zweiten Durchgang zu Beginn besser in den Griff bekommen. Nach der 10-Tore-Führung sind wir aber nicht mehr gut zurückgelaufen und haben folgerichtig Gegentreffer kassiert."

Patrick Wiencek, VfL Gummersbach: "Ich denke, nach im Angriff haben wir das gut gemacht. Wir dürfen uns aber natürlich nicht einen derart großen Vorsprung nehmen lassen. Das können wir besser."

+++ Statistik +++

Tore VfL: Pfahl (10/1), Zrnic (7/1), Wiencek (5), Mahé (4), Putics (5), Krause (1), Schindler (2), Sprem (1), Anic (1)

http://www.vfl-gummersbach.de/index....ildesheim.html
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  #253  
Alt 11.04.2012, 23:19
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VfL triumphiert in Göppingen



Für den VfL Gummersbach rückt der Tabellenkeller immer weiter in die Ferne. Mit 38:30 (19:15) haben die Oberbergischen, die zu Beginn des Jahres noch auf einem Abstiegsplatz standen, am 27. Spieltag der TOYOTA Handball-Bundesliga bei Frisch Auf Göppingen gewonnen und bleiben Elfter in der Tabelle. Garanten für den Erfolg in Göppingen waren die Rückraumschützen Barna Putics und Adrian Pfahl sowie Kapitän Vedran Zrnic mit jeweils sieben Treffern.

Der Erfolg bei Frisch Auf Göppingen war für die Mannschaft von Emir Kurtagic bereits der siebte Sieg im achten Ligaspiel 2012. Der Klassenerhalt ist mit nunmehr sieben Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge zum Greifen nah.

+++ Statistik +++

Frisch Auf: Tahirovic, Rutschmann; Oprea 3, Thiede, Schöne 2, Späth 6, Mrvaljevic 3, Lobedank 3, Markez, Anusic, Rnic 5/2, Schubert, Markicevic, Horak 8.

VfL: Rezar, Ristovski; Schindler 3, Anic 5, Krause 2, Putics 7, Wiencek, Lützelberger 1, Mahe, Pfahl 7/1, Gaubatz 1, Sprem 5, Zrnic 7/3, Dimitrijevic.

Spielfilm: 2:4 (5.), 8:8 (15.), 12:12 (22.), 13:16 (26.), 15:19 (Hz.) - 16:19 (31.), 17:24 (38.), 24:30 (50.), 30:38 (Ende).

http://www.vfl-gummersbach.de/index....oeppingen.html
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  #254  
Alt 14.04.2012, 00:05
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Auswärts in Hüttenberg

Kein Endspiel für den VfL



Sieben Siege hat der VfL Gummersbach in den letzten acht Bundesligaspielen eingefahren. Gelingt der Mannschaft von Emir Kurtagic am Samstagabend (Anwurf 20.15 Uhr) in Hüttenberg der achte doppelte Punktgewinn im Jahr 2012, wäre das ein weiterer Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt. Dann hätte der VfL Gummersbach die 24 Pluspunkte auf dem Konto, von denen die Tabellenanalysten behaupten, dass dies in dieser Saison mit Blick auf das eigene und das Restprogramm der Konkurrenz reichen würde.

"An diesen Rechenspielen wollen wir uns gar nicht beteiligen. Wir sind seit Wochen gut damit gefahren, immer erst auf das nächste Spiel und danach auf die Tabelle zu schauen", so Trainer Emir Kurtagic. "Es ist noch alles sehr eng zusammen. Wir haben als Tabellenelfter nur sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz." Bei acht ausstehenden Saisonspielen - gegen den 16. Bergischer HC, aber auch gegen die Topclubs der Liga aus Mannheim, Hamburg und Kiel - bestünde wirklich kein Anlass, sich jetzt zurückzulehnen.

Allerdings, so räumt VfL-Manager Axel Geerken ein, dass die Ausgangsposition für den VfL aktuell viel komfortabler sei, als man es vor Wochen noch erwarten durfte. Gerade nach dem überzeugenden 38:30-Auswärtssieg in Göppingen am Mittwoch. "Je früher der Abstieg für uns rechnerisch unmöglich geworden ist, desto besser." Diesem Ziel würden zwei Punkte beim hessischen Aufsteiger in jedem Fall dienen.

Die Ausgangslage vor dem Spiel: Den VfL auf Platz elf (22:30) und den TVH auf Rang 17 (13:41) trennen aktuell neun Pluspunkte. Hinter den Gummersbachern liegen sieben Siege, die Hüttenberger konnten von den letzten drei Spielen immerhin zwei gewinnen, in Hildesheim (24:22) und vor eigenem Publikum gegen die TuS N-Lübbecke (32:27). Zuvor war man Frisch Auf Göppingen (18:19) nur ganz knapp unterlegen und erkämpfte sich gegen Großwallstadt (27:27) und den HSV Hamburg sogar zwei Unentschieden. Ohne Chance war man allerdings unter Woche gegen die Füchse Berlin, denen man mit 28:36 unterlag.

"Hüttenberg hat in den letzten Wochen sehr viel Erfolg gehabt, gezeigt, dass sie in der Liga mithalten können und so viel Selbstvertrauen getankt", hat Emir Kurtagic den nächsten Gegner in den letzten Wochen genau beobachtet. "Die haben sich noch längst nicht aufgegeben." Zudem steht mit Jan Gorr der zukünftige Gummersbacher Übungsleiter und Nachfolger von Emir Kurtagic als VfL-Trainer an der Hüttenberger Seitenlinie. "Er wird es uns alles andere als einfach machen wollen."

Eine Abschiedsvorstellung mit dem TVH-Wappen auf der Brust sind die noch verbleibenden Saisonspiele allerdings nicht nur für den Trainer. Auch viele seiner Spieler werden ab der kommenden Spielzeit woanders Handball spielen. Ins Schaufenster der besten Liga der Welt gestellt, kauft die Konkurrenz dem kleinen Club einen Spieler nach dem anderen ab. Der letzte Abgang: Matthias Gerlich, der zu den Rhein-Neckar-Löwen nach Mannheim wechselt. Ebenfalls gehen werden Timm Schneider (TBV Lemgo), Florian Billek (HBW Balingen-Weilstetten) und Torhüter Milos Putera (ebenfalls Balingen).

Anwurf in der Sporthalle Hüttenberg ist morgen Abend um 20.15 Uhr. Schiedsrichter der Partie sind Fabian Baumgart und Sascha Wild.

www.vfl-gummersbach.de
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  #255  
Alt 15.04.2012, 21:13
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Erstes Unentschieden 2012

VfL holt einen Punkt in Hüttenberg


Der VfL Gummersbach hat am 28. Spieltag der TOYOTA Handball-Bundesliga beim TV Hüttenberg 28:28 (14:16) gespielt. Nach dem ersten Unentschieden im Jahr 2012 haben die Oberbergischen nun 23 Punkte auf dem Konto und schoben sich auf Rang 10 der Tabelle.


VfL-Trainer Emir Kurtagic hatte bereits vor dem Gastspiel beim Tabellenvorletzten gewarnt: "Die haben sich noch längst nicht aufgegeben." Und der 31-Jährige, der den VfL in den letzten Wochen aus dem Tabellenkeller führte, durfte sich nach den 60 Minuten in Hüttenberg mehr als bestätigt fühlen. Die Hessen, die zudem durch die Heim-Niederlage des Bergischen HC gegen Hildesheim die Chance erhalten hatten, nach Punkten mit dem BHC gleichzuziehen, machte es dem VfL unglaublich schwer.

Die Mannschaft von Jan Gorr, ab Sommer VfL-Cheftrainer, ging von der ersten Minute an aggressiv zu Werke und provozierte die Gummersbacher so zu vielen technischen Fehlern im Aufbauspiel. Die Hüttenberger deckten den VfL-Rückraum und die Außen gut ab, was dem Gummersbacher Offensivspiel nach der zwischenzeitlichen Führung zum 3:1 (6.) durch Vedran Zrnic die Durchschlagskraft nahm. Im Hüttenberger Tor hatte Jan-Steffen Redwitz zudem einen guten Tag erwischt.

Trotzdem konnten die Gummersbacher, die aus den letzten acht Bundesligaspielen immerhin sieben Siege geholt hatten, bis Mitte der ersten Hälfte immer wieder einen knappen Vorsprung herauswerfen. Zum vorerst letzten Mal durch Goran Sprem zum 11:10 (21.). Danach wechselte die Führung zu den Hausherren, die diese beim Stand von 16:14 auch mit in die Kabine nahmen.

Nach dem Seitenwechsel sahen die 1.450 Zuschauer in der Sporthalle Hüttenberg, darunter mehr als eine Hundertschaft aus Gummersbach, ein ähnlich hektisches und zerfahrenes Spiel wie im ersten Durchgang. Das 17:14 durch Matthias Gierlich direkt nach Wiederanpfiff machte der VfL binnen fünf Minuten wieder wett. Adrian Pfahl, Christoph Schindler und Kapitän Vedran Zrnic glichen zum 17:17 (35.) aus.

Wieder in Führung lagen die Gummersbacher nach dem Treffer von Jan-Lars Gaubatz zum 20:19 (43.), konnten den Vorsprung jedoch nicht ausbauen, sondern mussten direkt im Gegenzug wieder den Ausgleich hinnehmen. So ging es weiter. Nach VfL-Toren auf der einen Seite, glich der TVH auf der anderen Seite wieder aus. Zehn Minuten vor dem Ende hatten sich die Hausherren die Führung zurückgeholt, um sie nach dem Treffer von Christoph Schindler zum 25:25, einer Parade von Borko Ristovski und einem weiteren Treffer von Barna Putics zum 26:25 (56.) wieder abgeben zu müssen.

Beide Mannschaften stellten die Nerven ihrer Anhänger jedoch weiter auf die Probe. Drei Minuten vor Schluss führten die Gummersbacher noch 27:26, eine Minute später lagen sie nach einem Hüttenberger Doppelschlag schon wieder mit 28:27 hinten. Die zweite Bundesliganiederlage im Jahr 2012 verhinderte Sekunden vor dem Ende mit seinem fünften Treffer des Tages VfL-Kapitän Vedran Zrnic, der zum 28:28-Endstand traf. Der "Punktgewinn" für den VfL ist aber auch Schlussmann Borko Ristovski zu verdanken, der im zweiten Durchgang einige Bälle der Hausherren parieren konnte.

+++ Statistik +++

TV Hüttenberg - VfL Gummersbach 28:28 (16:14)

Hüttenberg: Gerlich 8, Billek 4, Laudt 4, Schneider 3/2, Stefan Lex 3, Scholz 2, Andreas Lex 1, Fernandes 1, Pausch 1, Weber 1

Gummersbach: Pfahl 6/2, Schindler 5, Zrnic 5/1, Anic 3, Putics 3, Lützelberger 2, Sprem 2, Gaubatz 1, Krause 1

Zuschauer: 1450
Strafminuten: 12 / 14
Disqualifikation: - / -

www.vfl-gummersbach.de
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  #256  
Alt 19.04.2012, 18:48
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Erste Heimniederlage 2012

Flensburg gewinnt in Gummersbach



Trotz einer engagierten Leistung musste sich der VfL Gummersbach am 29. Spieltag der TOYOTA Handball-Bundesliga in der Eugen-Haas-Halle der SG Flensburg-Handewitt mit 30:32 (14:15) geschlagen geben. Für die Mannschaft von Emir Kurtagic war das die erste Heimniederlage im Jahr 2012. Mit 23:33 Punkten steht der VfL nun auf Tabellenplatz elf.

Der VfL Gummersbach aus der Hinrunde hat nichts mehr mit dem gemeinsam, der in den letzten Wochen die TOYOTA Handball-Bundesliga von hinten aufgerollt hat. Den besten Beweis dafür lieferte die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic am Abend im Heimspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt. Das Hinspiel im hohen Norden endete deutlich mit 43:27 gegen den VfL Gummersbach - und war einer der zahlreichen Tiefpunkte in der schwarzen Hinserie. Ganz anders im Rückspiel. Da wurde der VfL nach einem begeisternden Heimspiel gegen den Tabellenzweiten mit stehenden Ovationen gefeiert - und das, obwohl es am Ende gegen die SG nicht zum Sieg reichte.

Der Tabellenzweite Flensburg war durch Michael Knudsen mit 1:0 in Führung gegangen. Die Hausherrren glichen durch Igor Anic aus und lagen nach dem 6:5 durch Dennis Krause vor fast 2200 Zuschauern zum ersten Mal in Führung. Lange Bestand hatte der Vorsprung allerdings nicht. Flensburg ging durch Andres Eggert, den ehemaligen Gummersbacher Viktor Szilagyi und Lasse Svan Hansen schnell wieder mit 8:6 in Front. Doch die Gummersbacher reagierten so, wie sie in den letzten Wochen immer auf Rückstände reagiert hatten: mit unbändigem Einsatzwillen und viel Spielwitz.

Kapitän Vedran Zrnic erzielte den Anschlusstreffer und VfL-Schlussmann Borko Ristovski parierte beim Stand von 7:8 den ersten Siebenmeter gegen den Dänen Anders Eggert. In einem hitzigen Spiel mit vielen Unterbrechungen glich DHB-Auswahlspieler Adrian Pfahl in Unterzahl wieder aus: 9:9 (19.). Der Ungar Barna Putics besorgte mit seinem ersten Treffer des Tages die 12:11-Führung für die Hausherren.

Mit einer spektakulären Parade stellte sich Ristovski dem Ausgleich durch die Flensburger in den Weg, passte auf Jörg Lützelberger, der den Ball an den mitgelaufenen Patrick Wiencek weitergab. Auf der anderen Seite zeigte jedoch auch SG-Schlussmann Mattias Anderssson seine Klasse und wehrte den Angriff mit einer nicht minder beeindruckenden Parade ab. Seine Vorderleute, die am vergangenen Wochenende gegen die Füchse Berlin einen Sieben-Tore-Rückstand aufgeholt hatten, nutzen die "Vorlage" ihres Torhüters und holten sich bis zur Pause die Führung wieder zurück. Halbzeitstand: 14:15 aus Sicht des VfL.

Nach dem Seitenwechsel riss erneut der Mazedonier Ristovski die VfL-Fans von den Sitzen. Hintereinander weg hielt er zwei Strafwürfe des ehemaligen Gummersbachers Szilagyi. Den dritten gegen den VfL verhangenen Siebenmeter, diesmal versuchte Eggert wieder sein Glück, musste er allerdings passieren lassen und die Gäste führten mit 17:15. Gummersbach ließ sich jedoch nicht weiter distanzieren, sondern erkämpfte sich wieder die Chance zum Ausgleich. Die ließ Adrian Pfahl noch ungenutzt. Aus sieben Metern und im direkten Nachwurf scheiterte er am Schweden Andersson. Besser machte es in der 48. Minute Christoph Schindler, der zum 23:23 traf.

Im direkten Gegenzug nutze Lars Kaufmann allerdings die Lücke in der noch ein wenig unsortierten VfL-Defensive zum 24:23 und Michael Knudsen traf zum 25:23. Angetrieben durch das Publikum gelang Schindler der erneute Anschlusstreffer zum 24:25, Adrian Pfahl nach einem Siebenmetertreffer von Eggert das 25:27 und Kentin Mahé durch zwei Tore in Folge das 27:29 (56.). Flensburgs bester Torschütze Petar Djordjic sorgte mit seinem Treffer zum 30:27 aber schließlich für die Vorentscheidung. Diesen Rückstand konnten die Hausherren nicht mehr aufholen und unterlagen am Ende mit 30:32.

+++ Stimmen zum Spiel +++

Emir Kurtagic, Trainer VfL Gummersbach: "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie haben hier ein sehr gutes Spiel abgeliefert, am Ende hat Flensburg die wenigen Fehler aber konsequenter bestraft."

Ljubomir Vranjes, Trainer SG Flensburg-Handewitt: "Wir haben hier gewonnen, weil Mattias Andersson zum Ende hin ganz wichtige Bälle gehalten hat und wir etwas mehr Glück im Abschluss hatten. Es war ein tolles Handballspiel zweier Teams auf Augenhöhe.

+++ Statistik +++

VfL Gummersbach – SG Flensburg-Handewitt 30:32 (14:15)

VfL Gummersbach: Rezar (4 Paraden; ab 46.), Ristovski (12/3 Paraden) – Schindler (6), Anic (3), Krause (1), Putics (2), Wiencek, Lützelberger, Mahé (8/2), Pfahl (4/1), Sprem (1), Zrnic (5/3)

SG Flensburg-Handewitt: Andersson (7 Paraden), Rasmussen (2/1 Paraden) – Karlsson, Eggert (4/4), Mogensen (2), Svan Hansen (3), Djordjic (8), Mocsai (2), Heinl (1), Szilagyi (6/1), Kaufmann (3), Knudsen (3)

Zeitstrafen: 6/8
Zuschauer: 2105

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  #257  
Alt 21.04.2012, 23:52
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Europapokal-Halbfinale:

VfL will die Festung der "Handballritter" stürmen



Im Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger spielt Gummersbach am Sonntag (Anwurf: 19.00 Uhr) gegen den slowenischen Serienmeister HC Celje, den ehemaligen Club von VfL-Schlussmann Aljosa Rezar. Der trug beim letzten Aufeinandertreffen der beiden europäischen Traditionsclubs noch das Trikot der Slowenen. In der Champions-League-Saison 2006/07 spielte man in der Vorrunde gegeneinander.

Ergebnis: Gummersbach gewann zu Hause (34:31) und verlor in der Fremde (29:31). Nicht anders ein Jahr später, in der Spielzeit 2007/08: zwei Punkte für den VfL vor eigenen Publikum und null Zähler nach dem Auswärtsspiel in Slowenien. Anders als die Gummersbacher, deren Königsklassen-Erfahrung 2008 in der Hauptrunde endete, blieben die Slowenen weiter Champions-League-Teilnehmer.

Überhaupt ist der Wettbewerb der besten Mannschaften viel mehr die Sache von Celje, als es der Pokalsieger-Cup sein könnte. Dort spielte man zuletzt 2003, scheiterte im Halbfinale allerdings an Ciudad Real. Ansonsten lösten die Slowenen eigentlich jedes Jahr als Meister ihres Heimatlandes – siebzehn Titel wurden seit 1992 geholt – das Ticket für die Königsklasse. In den Jahren 1997 bis 2001 erreichte man immer das CL-Halbfinale, wobei alleine dreimal der FC Barcelona Gegner war und jedes Mal gewann. In der Saison 2001/02 scheiterte man im Viertelfinale am späteren Sieger, dem SC Magdeburg.

Die international erfolgreichste Saison für Celje war 2003/04. Im Champions-League-Finale triumphierte man gegen die SG Flensburg-Handewitt. Die EHF Champions Trophy holte man sich durch einen Sieg gegen den THW Kiel. Den damaligen Kader zierten Weltklasseleute wie Siarhei Rutenka, Renato Vugrinec, Eduard Kokscharow oder Dejan Peric. Auf dem Weg zum Titel räumte man unter anderem Ademar Leon aus dem Weg und sicherte sich dadurch einen Eintrag in den Handball-Geschichtsbüchern. In eigener Halle (34:21) egalisierte Celje das Hinspiel-Debakel (25:38) in Leon. Im Viertelfinale musste sich Lemgo, im Halbfinale Ciudad Real geschlagen geben.

2005 erreichte Celje direkt wieder und damit zum siebten Mal binnen zehn Jahren das Champions-League-Halbfinale, scheiterte allerdings erneut an Barcelona. In den folgenden Jahren war dann immer früher Endstation. In der Saison 2009/10 spielte man nur im EHF-Pokal, nachdem man in der Champions League Qualifikation an Ademar León und den Kadetten Schaffhausen gescheitert war. In der Neuauflage des CL-Finales von 2004 behielt im EHF-Cup diesmal die SG Flensburg Handewitt die Oberhand – allerdings bereits im Viertelfinale. Im vergangenen Jahr kehrte Celje zumindest für die Gruppenphase wieder zurück auf die ganz große Handballbühne, zog dort allerdings in einer Hammergruppe mit dem THW Kiel, Barcelona, den Rhein-Neckar-Löwen und Chambery den Kürzeren. In diesem Jahr also Europapokal der Pokalsieger, der zum letzten Mal ausgespielt wird, ehe der Wettbewerb ab der kommenden Saison mit dem EHF-Cup zusammengeführt wird.

Aljosa Rezar, 2004 als dritter Torwart Champions-League-Sieger geworden: "Die ganz große Zeit liegt schon ein wenig zurück, aber Celje ist, auch wenn sie im letzten Jahr nicht Meister geworden sind, für mich die beste Mannschaft Sloweniens." Und in Europapokalspielen laufe dann auch das Publikum zur Höchstform auf: "Ich gehe fest davon aus, dass die Zlatorog Hall restlos ausverkauft ist. Dann wird es richtig laut und hitzig werden. Das kann von Vorteil sein für die Heimmannschaft, weil man noch eine Schippe drauf legt. Es kann aber auch ein Vorteil für die Gäste sein, weil die Hausherren überhastet agieren. Wir müssen kühlen Kopf bewahren, dann werden wir gewinnen."

Die prominentesten Spieler sind sicher "Dauerbrenner" Dejan Peric im Tor, Petar Metlicic im Rückraum und Alem Toskic am Kreis, dazu gibt es eine Vielzahl an jungen und sehr talentierten Spielern, die sich gerade in internationalen Spielen zeigen wollen, damit zum Beispiel Clubs aus der Bundesliga auf sie aufmerksam werden. "Für die Handballer in Slowenien ist die HBL das, was die NBA für die Basketballer ist", so Rezar. Zu diesen Jungen gehören unter anderem der 22-jährige Serbe Nemanja Zelenovic (Halbrechts), der 20-jährige slowenische Nationalspieler Borut Mackovsek (Halblinks) und der 22-jährige David Razgor als Regisseur.

Die letzten nationalen Titel holte Celje 2010, wurde Meister und Pokalsieger. Letztes Jahr blieben die erfolgsverwöhnten „Handballritter“ – so lassen sich die Spieler für ihre Autogrammkarten ablichten – ohne Pokal. Beide Titel gingen an RK Koper, dem weiteren slowenischen Handballclub von internationalem Format neben Gorenje Velenje.

Trainiert wird Celje seit Sommer 2011 von Vladan Matic, der als Übungsleiter zuvor in Ungarn für Pick Szeged und FTC Budapest tätig war. Mit Szeged wurde er 2008 überraschend ungarischer Meister vor dem Abonnement-Champion MKB Veszprem. Als Spieler gewann er mit der jugoslawischen Nationalmannschaft 1999 und 2001 jeweils Bronze. Verpflichtet wurde Matic übrigens von Roman Pungartnik. Der spielte 2007/08 in Gummersbach, war VfL-Kapitän, kam jedoch unter Trainer Sead Hasanefendic nur noch selten zum Einsatz und verließ das Oberbergische im November 2008 in Richtung der Kadetten Schaffhausen, wo der Linkshänder seine Karriere beendete.

Für das Halbfinale im Europapokal der Pokalsieger qualifizierte sich der VfL über einen Erfolg gegen den Schweizer Vertreter BSV Bern Muri für die Runde der letzten Vier, Celje setzte sich gegen Benfica Lissabon durch. Beide Teams siegten dabei jeweils im Hinspiel, verloren das Rückspiel, zogen aber dank des besseren Torverhältnisses in das Halbfinale ein. Die Generalprobe vor dem Halbfinalhinspiel ging für beide Mannschaften verloren. Der VfL musste sich unter der Woche dem Tabellenzweiten, der SG Flensburg-Handewitt, knapp mit 30:32 (14:15) geschlagen geben, Celje unterlag dem Tabellenführer Gorenje Velenje zu Hause mit 25:33 (15:19).

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VfL verliert in Celje

Der Finaleinzug ist noch möglich



Im Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger hat der VfL Gummersbach das Hinspiel gegen HC Celje verloren. In Slowenien unterlag der Titelverteidiger am Abend mit 34:27 (21:13) und steht im Rückspiel am kommenden Samstag in Gummersbach nun vor einer ganz schweren Aufgabe, um zum ditten Mal nach 2010 und 2011 noch ins Finale einzuziehen.

Dabei war das Endspiel im Laufe der Partie gegen den slowenischen Serienmeister zwischenzeitlich sogar vollkommen außer Sichtweite geraten. In der zwar nicht ausverkauften aber trotzdem sehr hitzigen Zlatorog Hall lief der VfL von Beginn an einem Rückstand hinterher. Sah es Mitte der ersten Hälfte beim Stand von 7:9 noch ganz gut aus, waren die Hausherren nach 20 Minuten bereits auf 14:8 davon gezogen. Kurz nach dem Seitenwechsel lag der VfL sogar mit elf Toren (14:25, 35. Minute) hinten. Die Gummersbacher spielten unkonzentriert und wenig konsequent im Abschluss, konnten auch aus der häufigen Unterzahl der Hausherren kein Kapital schlagen.

Die Chance, im Rückspiel das Blatt trotzdem noch wenden zu können, erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic erst in der Schlussphase. Eine Viertelstunde vor Schluss waren die Gummersbacher beim Stand von 22:27 zum ersten Mal überhaupt wieder in Schlagdistanz, nachdem man fünf Minuten vorher noch 16:26 zählte. Der VfL spielte nun etwas konzentrierter und bei den Hausherren schwanden die Kräfte. Trotzdem konnten die Gummersbacher, die während der 60 Minuten eine Vielzahl an technischen Fehlern und Fehlwürfen produzierten, nicht noch weiter als auf 26:31 (55.) verkürzen. Am Ende stand ein 34:27 für HC Celje auf der Anzeigetafel.

"Wir wollten hier ruhig und kompromisslos spielen. Davon haben wir nichts umgesetzt, sondern uns von der doch sehr aufgeheizten Stimmung anstecken lassen und kopflos agiert. Die Ausgangslage vor dem Rückspiel ist alles andere als optimal, aber ich bin überzeugt, dass wir das noch drehen können", so Emir Kurtagic nach dem Spiel. Voraussetzung dafür sei aber, dass man eine deutlich besser Leistung zeige als in Celje.

+++ Statistik +++

RK Celje Pivovarna Laško : VfL Gummersbach 34:27 (21:13)

Spielfilm: 4:2 (5.) - 9:7 (15.) - 14:8 (20.) - 18:10 (25.) - 21:13 (Hz.) - 25:14 (35.) - 26:16 (40.) - 27:22 (45.) - 30:23 (47.) - 30:24 (50.) - 31:26 (54.) - 33:26 (56.) - 34:27 (Ende).

Zuschauer: 1420

Tore HC Celje Pivovarna Laško: Mlakar 3, Marguč 6, Žuran 5, Razgor 2, Toskič 4, Poklar 2, Metličič 5, Žvižej 7/2

Tore VfL Gummersbach: Anič 2, Putics 1, Wiencek 3, Lützelberger 2, Mahé 5/1, Pfahl 4, Sprem 1, Zrnič 9/3

Strafminuten (18/8) - Disqualifikation: Poteko (3x2 Min.)

Siebenmeter: 2/2 - 4/6

http://www.vfl-gummersbach.de/index....-in-celje.html
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  #259  
Alt 27.04.2012, 20:48
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Rückspiel gegen Celje

VfL braucht wieder eine Aufholjagd



Im Europapokal-Rückspiel gegen HC Celje steht der VfL Gummersbach nach der 27:34-Hinspielniederlage morgen Abend mit dem Rücken zur Wand. Acht Tore muss die Mannschaft von Emir Kurtagic in der Eugen-Haas-Halle (Anwurf: 19.00 Uhr) zwischen sich und den slowenischen Serienmeister bringen, damit es mit dem dritten Finaleinzug nach 2010 und 2011 noch was wird.

Die Chance, im Rückspiel das Blatt trotzdem noch wenden zu können, erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic erst in der Schlussphase des Hinspiels, in dem man zeitweise schon mit elf Toren hinten lag. Eine Viertelstunde vor Schluss waren die Gummersbacher beim Stand von 22:27 zum ersten Mal überhaupt wieder in Schlagdistanz, nachdem man fünf Minuten vorher noch 16:26 zählte.

Der VfL spielte etwas konzentrierter und bei den Hausherren schwanden die Kräfte. Trotzdem konnten die Gummersbacher, die während der 60 Minuten eine Vielzahl an technischen Fehlern und Fehlwürfen produzierten, nicht noch weiter als auf 26:31 (55.) verkürzen. Am Ende stand ein 34:27 für HC Celje auf der Anzeigetafel.

"Wir wollten ruhig und kompromisslos spielen. Davon haben wir nichts umgesetzt, sondern kopflos agiert. Die Ausgangslage vor dem Rückspiel ist alles andere als optimal, aber ich bin überzeugt, dass wir das noch drehen können", so Emir Kurtagic. Voraussetzung dafür sei aber, dass man eine deutlich bessere Leistung zeige als in Celje. Die Gummersbacher brauchen also wieder eine Aufholjagd.

So wie im Finale 2011. In der LANXESS arena lag der VfL im Rückspiel gegen Tremblay-en-France zur Pause mit 10:15, eine Viertel Stunde vor Schluss sogar mit 15:22 hinten. Doch dann feierten die Gummersbacher, die ohne ihren verletzten Regisseur Christoph Schindler und den damaligen VfL-Kapitän Goran Stojanovic antreten mussten, ein grandioses Comeback. Den Rückstand egalisierte der VfL mit acht Toren in Folge und erkämpfte sich am Ende ein 26:26-Unentschieden, was zum Titelgewinn reichte.


Jörg Lützelberger, VfL-Kreisläufer, vor dem Rückspiel: "Wir müssen morgen Abend die richtige Einstellung zum Spiel finden und so da reingehen, wie es sich für ein Europacup-Halbfinale gehört. Dass haben wir in Celje in der ersten Hälfte nicht geschafft und konnten das Ruder im zweiten Durchgang dann nicht mehr rum reißen." Unter der Woche habe man sehr konzentriert trainiert und sich im Videostudium die Fehler aus dem Hinspiel noch mal vor Augen geführt. "Wir wollen das Spiel zu Hause gewinnen."

Mit den Handballern aus Celje kommt der stolzeste Handballverein Sloweniens nach Gummersnbach. Seit der Gründung des slowenischen Verbandes 1992 gewann Celje nicht weniger als 17 nationale Meisterschaften, 14 Mal den slowenischen Pokal. Vor zehn Jahren war RK Celje sogar das Maß aller Dinge im europäischen Vereinshandball.

Nach drei auf europäischer Bühne mäßig erfolgreichen Spielzeiten bis 1995 zog man in der Saison 1996/97 wie den vier Folgejahren regelmäßig in das Halbfinale der Champions League ein. Endstation war dann dreimal der jeweils spätere Titelträger CF Barcelona (1997, 1999 und 2000), je einmal Badel Zagreb (1998) und Portland San Antonio (2001). 2002 glaubte man den Halbfinaleinzug erneut gesichert zu haben, als man im Viertelfinalhinspiel in der Magdeburger Bördelandhalle 31:29 gegen den SCM siegte.

Unter Alfred Gislason gelang dem SCM dann jedoch das sensationelle Kunststück, den Rückstand in der als uneinnehmbar geltenden Zlatorog-Halle in Celje aufzuholen und RK Celje auf dem Weg zum Titelgewinn aus dem Weg zu räumen. Doch gleich im folgenden Jahr gelang der große Triumph. Celje gewann nach einem 34:28-Hinspielerfolg trotz der 28:30-Niederlage in Flensburg den Landesmeistereuropapokal, die Champions League.

http://www.vfl-gummersbach.de/index....ropapokal.html
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  #260  
Alt 28.04.2012, 22:54
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Europapokal

Der VfL Gummersbach steht im Finale



Der VfL Gummersbach hat das Halbfinalrückspiel gegen HC Celje in der Eugen-Haas-Halle mit 32:25 (16:9) gewonnen und steht damit zum vierten Mal in Folge in einem Europapokalfinale. Nach der 27:34-Hinspielniederlage reichten dem Titelverteidiger am Abend die mehr erzielten Auswärtstore für den Finaleinzug. Gegner ist die SG Flensburg-Handewitt. Das rein deutsche Finale im Europapokal der Pokalsieger ist also perfekt. Den Norddeutschen reichte nach dem 39:30-Hinspielerfolg gegen das spanische Topteam BM Aragon im Halbfinal-Rückspiel auswärts ein 31:34 (13:16).

Die Ausgangslage vor dem Rückspiel im Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger war für den Titelverteidiger denkbar einfach. Nach einer 27:34-Hinspielniederlage in Slowenien mussten die Gummersbacher gegen den slowenischen Serienmeister deutlich gewinnen, um nach 2009, 2010 und 2011 in das vierte Europapokalfinale in Folge einzuziehen. Der VfL brauchte also wieder eine Aufholjagd.

Die startete der Titelverteidiger mit einem Treffer von Adrian Pfahl zum 1:0. Gegen die in der Abwehr hart zupackenden Gäste und ihren starken Schlussmann Dejan Peric im Tor brauchten die Hausherren allerdings einige Minuten, um nach dem dritten Treffer des Nationalspielers Pfahl mit 3:2 vorne zu liegen. Der Franzose Kentin Mahé sowie Kapitän Vedran Zrnic ließen im Tempogegenstoß drei schnelle Treffer folgen und der vfL führte ‎6:3.

Anstatt weiter am Drücker zu bleiben und die slowenische Abwehr mit Tempohandball auseinander zu wirbeln, produzierte der VfL nun einige Fehler. Mitte der ersten Hälfte zeigte die Anzeigetafel nach dem Treffer von Ziga Mlakar zum 6:7 nur noch ein Tor Vorsprung. Das war viel zu wenig. Vedran Zrnic, Jörg Lützelberger und Barna Putics legten bis zur 24. Minute wieder vor, auf 11:7. Das war immer noch zu wenig.

Also stürmten die Gummersbacher, frenetisch angetrieben von ihren Fans, weiter nach vorne. Eine Minute vor dem Seitenwechsel traf Regisseur Christoph Schindler zum 15:8. Der VfL hatte den Rückstand aus dem Hinspiel egalisiert. Auf das siebte Tor Vorsprung folgte Nummer acht durch den Franzosen Kentin Mahé zum 16:8. Zwölf Sekunden vor dem Ende verkürzte Celje durch Petar Metlicic allerdings noch zum 9:16.

Ein sicherer Vorsprung? Mitnichten. Nach dem Seitenwechsel ging der Krimi weiter. In der 38. Minute verkürzte Rok Zuran auf 13:18. Im Gegenzug scheiterte Kapitän Vedran Zrnic von Rechtsaußen an Dejan Peric, doch Patrick Wiencek nahm den Abpraller auf und verwandelte zum 19:13. Die Gäste ließen sich aber nicht abschütteln. Das lag auch am starken Alt-Star im Tor der Slowenen. Dejan Peric hielt gegen Putics und auf der anderen Seite traf Alem Toskic zum 16:19. Nach drei Toren in Folge durch Kreisläufer Jötg Lützelberger lagen die Blauen etwa zehn Minuten vor dem Ende wieder mit fünf Toren von: 24:19.

Die Mannschaft von Emir Kurtagic spielte wie im Rausch. Hinten hielt Aljosa Rezar wichtige Bälle. Und vorne begeisterte der bärenstarke Adrian Pfahl. Der lief von halbrechts in die Mitte, stieg hoch und erhöhte nach einem erneuten Gegentreffer auf 25:20. Kurz darauf das gleiche Bild: Adrian Pfahl schnappte sich den Ball, hämmerte den Ball zum 27:21 in den Winkel, besorgte auch das 28:21 und das ‎29:22.

Acht Tore Vorsprung hätten dem Titelverteidiger in jedem Fall zum Finaleinzug gereicht. Doch weil die Gäste nun fast jeden VfL-Treffer mit einen Gegentor beantworteten, wurden die Taschenrechner gezückt. Sollte Celje bis zum Ende nicht mehr als 27 Tore erzielen, langten auch sieben Tore Vorsprung. Vierzig Sekunden vor dem Ende erzielten die Slowenen in Unterzahl das 25:31, nur noch sechs. Aber im direkten Gegenzug netzte VfL-Kapiän Vedran Zrnic zum 32:25 ein.

Jetzt kein Tor mehr für die Slowenen und der Finaleinzug wäre perfekt. HC-Trainer Vladan Matic nahm seinen Torwart aus dem Spiel, schickte einen siebten Feldspieler auf die Platte - doch der letzte Wurf der Gäste blieb in der VfL-Deckung hängen. Finale. Nur sieben Tore Vorsprung, aber auswärts mehr Tore (27) erzielt, das reichte.

VfL-Manager Axel Geerken nach dem Spiel: "Das war einfach überragend, unfassbar spannend, ein Highlight für jeden Handball-Fan. Jetzt freuen wir uns auf das Finale gegen Flensburg."

+++ Statistik +++

VfL Gummersbach - Celje Pivovarna Lasko 32:25 (16:9)

Tore VfL Gummersbach: Pfahl 9, Putics 6, Zrnic 5/1, Lützelberger 4, Mahé 4/2, Anic 1, Schindler 1, Wiencek 1, Sprem 1

Tore Celje Pivovarna Lasko: Zuran 5, Metlicic 4, Zivzej 6/3, Marguc 3, Mlakar 2, Toskic 2, Zelenovic 1, Poklar 1, Mackovsek 1

Zuschauer: 1836
Strafminuten: 10 / 12
Disqualifikation: - / -

http://www.vfl-gummersbach.de/index....im-finale.html
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  #261  
Alt 02.05.2012, 22:18
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VfL gewinnt das Bergische Derby und schafft den Klassenverbleib



Der Klassenerhalt ist endgültig perfekt. Durch einen 29:26 (15:13) - Auswärtssieg beim Bergischen HC beseitigte der VfL Gummersbach heute auch die letzten rechnerischen Zweifel. Die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic steht mit 25:33 Punkten nun auf Platz zehn der TOYOTA Handball-Bundesliga. Der bergische Rivale bleibt 16. (15:45 Punkte) und muss wohl den Gang in die Zweitklassigkeit antreten.

Im Hinspiel schickte der Bergische HC mit einem 31:29-Erfolg die Gummersbacher auf einen Abstiegsplatz, jetzt im Rückspiel besiegelte der VfL mit einem Auswärtssieg in Wuppertal vielleicht schon den Abstieg des bergischen Rivalen in Liga zwei. Der frischgebackene Europapokalfinalist, der zum Ende der Hinrunde mit nur acht Pluspunkten auf dem Konto noch Kurs in Richtung Unterhaus genommen hatte, landete in der ausverkauften Unihalle einen ungefährdeten doppelten Punktgewinn.

Daran ließ die Mannschaft von Emir Kurtagic, der nach der Derbypleite in der Hinrunde den Stuhl seines ehemaligen Chefs Sead Hasanefendic übernommen hatte, zu Beginn keine Zweifel aufkommen. Mit dem Selbstbewusstsein von 15 Zählern aus den letzen zehn Spielen ausgestattet, ging der VfL im Derby-Rückspiel engagiert zur Sache und zwang Gäste-Trainer Ha De Schmitz nach 13 Minuten und 45 Sekunden zur ersten Auszeit. Bis dahin hatten die Gäste eine blitzsaubere Leistung auf die Platte gelegt. Durch Treffer von Barna Putics, Adrian Pfahl, Kentin Mahé, Patrick Wiencek und Vedran Zrnic mit zwei in Folge verwandelten Siebenmetern führte der VfL mit 8:3 (14.).

Schmitz fand die richtigen Worte und der VfL für eine kurze Zeit nicht mehr den Zugriff auf das Spiel. Nach 22 Minuten waren die Hausherren durch einen Treffer von Jens Böhm zum 9:11 wieder dran. Die VfL-Antwort kam von Barna Putics, Kentin Mahé und Igor Anic, die ihre Farben wieder mit 14:10 in Führung brachten. Als Borko Ristovski frei gegen den Österreicher Richard Wöss hielt, hätten die Gummersbacher die Chance gehabt, den BHC schon vor der Pause entscheidend zu distanzieren. Doch Ristovskis Vorderleute versäumten dies und die Löwen verkürzten noch auf 13:15.

Nach dem Seitenwechsel gelang es dem VfL zunächst, die Gäste wieder auszubremsen. In der 35. Minute legte Goran Sprem mit einem schönen Gegenstoß auf 19:15 vor. Aber die Hausherren wollten das "Derby" - und sie bekamen es, weil es der VfL unnötig spannend machte. Die bergischen Löwen kamen begünstigt durch Gummersbacher Unaufmerksamkeiten Stück für Stück näher. Zuerst trafen Kristian Nippes und Fabian Böhm zum 17:19, dann hielt Mario Huhnstock im BHC-Tor dreimal hintereinander gegen die VfL-Angreifer Pfahl und Zrnic und in der 44. Minute erzielte Nippes dann den 20:20-Ausgleich.

Sehr zur Freude der über 200 blau-weißen Schlachtenbummler ließen sich die Gummersbacher Spieler von der "Derby"-Stimmung auf den Rängen in der Schlussphase aber nicht anstecken. Humorlos nutzte der VfL die Fehler des BHC aus. Den 23:25-Siebenmetertreffer von Alexander Oelze beantwortete Igor Anic mit dem 26:23 und der eingewechselte Aljosa Rezar parierte Oelzes nächsten Versuch erfolgreich. Den Sack zu machten dann endlich Barna Putics mit seinem achten Treffer zum 27:24, Jörg Lützelberger zum 28:25 und Adrian Pfahl mit dem letzten Treffer des Tages zum 29:26. Die letzten Zweifel am Erfolg im bergischen Derby beseitigte dann der Mazedonier Borko Ristovski mit zwei Paraden gegen Jens Reinarz.

+++ Stimmen zum Spiel +++

Emir Kurtagic, Trainer VfL Gummersbach: "Das war ein Alles-oder-Nichts-Spiel für den BHC und das haben die Jungs auch von Anfang an gezeigt. Umso glücklicher bin ich, dass wir das hier gewonnen haben und den Klassenerhalt jetzt geschafft haben. Wir haben heute sicher mit Höhen und Tiefen gespielt, haben es versäumt, frühzeitig, alles klar zu machen, weil wir den ein oder anderen Fehler zu viel gemacht haben. Lange feiern können wir nicht, schon am Freitag geht es bei den Rhein-Neckar Löwen weiter. Außerdem haben wir ja noch das Ziel Europapokalsieg vor Augen."

Ha De Schmitz, Trainer Bergischer HC: "Wir haben hier sehr viel investiert, deshalb tut es weh, dass wir verloren haben. Leider haben wir es nicht geschafft, zum Beispiel Barna Putics an seinen Schlagwürfen zu hindern. Wir haben jetzt zehn Tage Pause und werden uns ganz konzentriert auf das nächste Spiel vorbereiten. So lange es rechnerisch noch möglich ist, gibt hier keiner auf."

+++ Statistik +++

Tore VfL Gummersbach: Putics 8, Pfahl 5, Anic 4, Zrnic 4/2, Wiencek 3, Mahé 2, Sprem 2, Lützelberger 1

http://www.vfl-gummersbach.de/index....t-perfekt.html
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  #262  
Alt 05.05.2012, 00:46
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Sensationeller Auswärtssieg

Barna Putics schießt die Löwen ab



Nach den bergischen Löwen am Mittwoch erlegte der VfL Gummersbach am Abend auch die Löwen aus Baden. Den finalen Treffer setzte Barna Putics zehn Sekunden vor dem Ende mit dem 33:32. Damit hat die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic hinter die bislang ohnehin sensationelle Rückrunde nur wenige Tage nach dem endgültigen Klassenerhalt noch ein dickes Ausrufezeichen gesetzt und ist nun Neunter der TOYOTA Handball-Bundesliga.

Befreit von Abstiegssorgen konnte der VfL Gummersbach am Abend in der SAP-Arena antreten - und legte gleich los wie die Feuerwehr. Nach zwölf Minuten führten die Oberbergischen vor 5.976 Zuschauer mit 8:1. Alleine viermal war Jörg Lützelberger erfolgreich, der von VfL-Schlussmann Borko Ristovski bedient wurde, nachdem dieser den Löwen-Angreifern den Zahn gezogen hatte.

Während die Gummersbacher jubelten, war das Entsetzen bei den Löwen auf und nebem dem Feld groß. Dabei hatte sich das Starensemble erst am wochenende durch den Heimerfolg gegen den Tabellendritten Füchse Berlin wieder in Reichweite der Champions-League-Plätze geworfen.

Nach dem 8:1 für den VfL durch den Franzosen Kentin Mahé standen die Rhein-Neckar Löwen dann nicht mehr bloß körperlich auf dem Spielfeld. Zarko Šešum beendete die Torflaute der Hausherren, die für vier Tore in Folge dann nur drei Minuten brauchten. Der Tabellenfünfte schien nun seiner Favoritenrolle gerecht zu werden, während sich der VfL mit den wuchtigen Löwen-Angriffen zunehmend schwerer tat.

Nach 20 Minuten lag Gummersbach nur noch ein Tor vorn. Barna Putics legte noch einmal zum 11:9 vor, doch fünf Minuten vor dem Pausentee war der Ausgleich da. Ivan Cupic traf zum 14:14. 45 Sekunden vor der Pause traf Andy Schmid zur erstmaligen Löwen-Führung und Šešum packte mit der Sirene noch einen drauf. Aus der deutlichen VfL-Führung war ein 14:16-Rückstand geworden.

Nach dem Seitenwechsel wurde aus dem aufregenden Bundesligaspiel ein richtiger Bundesligakrimi. Und der VfL zeigte, dass man sich darauf bestens versteht. Auf die zwei Treffer von Krzysztof Lijewski reagierte Emir Kurtagic mit einer Umstellung der VfL-Defensive auf eine 4:2-Deckung. Vorne sorgten Adrian Pfahl, Vedran Zrnic, Goran Sprem und Jörg Lützelberg wieder für den Augleich, 18:18 (37.). Der VfL war wieder dran und wenig später sogar erneut in Führung: Pfahl zum 22:21 (42.) und Kentin Mahé zum 26:24 (48.). Ivan Čupić sorgte mit einem Doppelschlag dann wieder für den Gleichstand.

Trotz der zurückliegenden beeindruckenden Aufholjagd in der Liga mit 17 Punkten aus bis dahin elf Spielen hatten die Gummersbacher die größeren Kraftreserven. Der VfL verteidigte offensiv und Kentin Mahé, Christoph Schindler sowie der überragende Jörg Lützelberger warfen eine 30:27-Führung heraus. Erlegt waren die Löwen noch nicht. 52 Sekunden vor dem Ende erzielte Bjarte Myrhol den 32:32-Ausgleich. Doch postwendend nahm VfL-Scharfschütze Barna Putics Maß, überwand seinen früheren Mannschaftskameraden Goran Stojanovic und brachte die Löwen mit einem gezielten Schuss zum 33:32 zur Strecke.

VfL-Manager Axel Geerken: "Wirklich unglaublich, was die Jungs in den letzten Wochen und auch heute wieder geleistet haben."

Die Niederlage war ein bitterer Rückschlag für die Mannschaft des Isländers Gudmundur Gudmundsson. Der ersehnte vierte Platz, der zur Teilnahme am Wildcard-Turnier für die Champions League berechtigt, ist nicht mehr aus eigener Kraft zu erreichen.


+++ Statistik +++


Rhein-Neckar Löwen: Stojanović, Fritz (n.e.) – Müller, Schmid (1), Šešum (5) – Čupić (10/3), Gensheimer (6/2) – Myrhol (2) – Roggisch, Bielecki, Gunnarsson, Lijewski (8), Ruß (n.e.).

VfL Gummersbach: Ristovski, Rezar (bei einem Siebenmeter) – Pfahl (4), Mahé (5), Putics (7) –Zrnić (4), Lützelberger (7) – Wiencek – Schindler (3), Anic, Krause, Gaubatz, Šprem (3/1) , Dimitrijević.

Zeitstrafen: 2/6.
Siebenmeter: 6/5 – 2/1.
Disqualifikation: Anic (46., dritte Zeitstrafe).

Zuschauer: 5.976

www.vfl.gummersbach.de
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  #263  
Alt 06.05.2012, 18:16
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danke für den bericht! nett zu lesen
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  #264  
Alt 18.05.2012, 13:48
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Niederlage ín Hamburg

Der Ex-Meister war zu stark



Der VfL Gummersbach hat das Nachholspiel des 21. Spieltages beim HSV Hamburg mit 30:37 (13:18) verloren. Die besten Torschützen in der O2-World waren auf Gummersbacher Seite Adrian Pfahl mit sieben und Goran Sprem mit sechs Toren.


Zwei Spiele in Folge hatten die Hausherren vor dem Gummersbacher Gastspiel in eigener Halle verloren. Beide Male schickte der neue deutsche Meister THW Kiel die Hamburger Handballer als Verlierer in die Kabinen. Erst im Halbfinale des DHB-Pokals (25:27) und schließlich am vergangenen Spieltag (34:38) der TOYOTA Handball-Bundesliga. Eine dritte Niederlage wollte der VfL Gummersbach dem Ex-Meister am heutigen Abend nicht zumuten.

Die erste Aktion des Spiels gehörte mit einer starken Parade des mazedonischen Schlussmanns Borko Ristovski zwar dem VfL. Danach überließen die Gummersbacher, ohne den an einer Zerrung laborierenden Christoph Schindler angetreten, den Hamburgern das Feld. Mit zwei schnellen Gegentreffern durch Torsten Jansen und Hans Lindberg legte der HSV auf 2:0 vor. Gegenwehr leistete Adrian Pfahl mit seinem Treffer zum 1:2. Nach zehn Minuten allerdings zeigte der Videowürfel bereits ein 6:2 für die Mannschaft von Martin Schwalb und nach einer Viertelstunde ein 10:5. Der VfL Gummersbach schenkte im Aufbauspiel den Ball zu leicht her, scheiterte an Dan Beutler im HSV-Tor und fand auch kein Mittel gegen die schnelle zweite Welle der Hausherren. Die lagen zur Pause mit 18:13 vorn.

Nach dem Seitenwechsel versuchte sich der VfL in der Generalprobe vor dem Final-Hinspiel im Europapokal der Pokalsieger (Sonntag, 19.00 Uhr in der Eugen-Haas-Halle gegen Flensburg) an der Wende. Eine Überraschung blieb aber aus. Der HSV spielte seinen Stiefel routiniert runter. Das Team von Emir Kurtagic hatte dem wenig entgegenzusetzen. Eine Viertelstunde vor dem Ende erzielte Matthias Flohr das 30:20. Durch Tore von Barna Putics, Vedran Zrnic, Goran Sprem, Patrick Wiencek, Kentin Mahé und Adrian Pfahl sowie den ersten Saisontreffer von Ivan Dimitrijevic entschied der VfL immerhin die letzte Viertelstunde des Spiels mit 10:7 für sich. Das reicht nicht, der HSV Hamburg siegte am Ende verdient mit 37:30.

+++ Stimmen zum Spiel +++

Folgen später...

+++ Statistik +++

Tore HSV: Lindberg 8/1, Kraus 6, Lijewski 4, Schröder 4, Hens 3, Lackovic 3, Vori 3, Flohr 2, Jansen 2, Vugrinec 2

Tore VfL: Pfahl 7/2, Sprem 6/1, Putics 5, Wiencek 5, Mahe 2, Lützelberger 1, Zrnic 1/1, Dimitrijevic 1

Zeitstrafen: 4 (HSV) - 4 (VfL)

Zuschauer: 10209

+++ Das nächste Spiel des VfL Gummersbach ist das Final-Hinspiel im Europapokal der Pokalsieger. Am Sonntag um 19.00 Uhr trifft der Titelverteidiger auf die SG Flensburg-Handewitt, den aktuellen Tabellenzweiten der TOYOTA Handball-Bundesliga. +++


http://www.vfl-gummersbach.de/index....n-hamburg.html
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  #265  
Alt 21.05.2012, 17:16
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Titelgewinn?

Nicht unmöglich, aber jetzt sehr schwer



Der VfL Gummersbach hat das erste von zwei Finalspielen um den Europapokal der Pokalsieger verloren. Im Hinspiel unterlag der Titelverteidiger in der heimischen Eugen-Haas-Halle der SG Flensburg-Handewitt mit 33:34 (16:17). Das Rückspiel findet am kommenden Freitag in der Flensburger Campushalle (Anwurf 18.45 Uhr) statt.

Der VfL Gummersbach hat es im Final-Hinspiel um den Europapokal der Pokalsieger verpasst, sich vor eigenem Publikum eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Freitag in Flensburg zu verschaffen. Die Reise dorthin tritt die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic mit einem Tor weniger im Gepäck an als die SG Flensburg-Handewitt. Den Siegtreffer für die Gäste zum 34:33 erzielte heute vor 2105 Zuschauern in der Eugen-Haas-Halle (ausverkauft) der Däne Lasse Svan Hansen - in der letzten Spielminute.

Zuvor hatte die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic den aktuellen Tabellenzweiten der TOYOTA Handball-Bundesliga, der dem VfL in der laufenden Saison zweimal überlegen war, einige Male wenigstens am Rande einer Niederlage. Nach einem schwachen Start lagen die Hausherren nach einer viertel Stunde berteits mit 7:13 hinten. Doch Trainer Emir Kurtagic fand in der Auszeit die richtigen Worte. Seine Mannschaft traf binnen zehn Minuten fünfmal (Pfahl, Schindler, Anic, Wiencek), ohne dass Schlussmann Aljosa Rezar in dieser Zeit hinter sich greifen musste.

Das 12:13 durch Kreisläufer Patrick Wiencek beantwortete Flensburgs Linksaußen Anders Eggert zwar postwendend mit dem 14:12, doch Adrian Pfahl aus sieben und Kentin Mahé nach einem starken Anspiel von Barna Putics schafften kurz vor der Pause wieder den Ausgleich. Bis zum Seitenwechsel ging der VfL sogar mit 17:16 in Führung.

Wieder zurück aus den Kabinen wurde das Spiel von Minute zu Minute enger, die Führung wechselte mehrmals hin und her, kein Team konnte sich aber vorentscheidend absetzen. Der VfL egalisierte eine erneute SG-Führung durch Kentin Mahé und Igor Anic zum 21:21 (37.). Zuvor hatten die Torhüter Mattias Andersson für die Gäste und Aljosa Rezar sich zum wiederholten Mal erfolgreich in die Würfe der Angreifer auf der Platte geschmissen. Flensburg legte erneut auf 25:23 vor, Gummerdbach glich erneut aus und lag sieben Minuten vor dem Ende wieder vorn. Patrick Wiencek überwand Andersson zum 30:28 (53.).

Bis zwei Minuten vor dem Ende verteidigten die Hausherren ihre Führung. Petar Djordjic allerdings erzielte das 32:32, Anders Eggert nach Mahés letztem Treffer erst das 33:33 und schließlich das 34:33. Der letzte VfL-Versuch, den Rückstand wieder wettzumachen - Rezar raus, Anic als siebter Feldspieler rein und Angriff über Schindler, Putics, Pfahl und wieder Schindler -, blieb erfolglos.

+++ Stimmen zum Spiel +++

Emir Kurtagic, Trainer VfL Gummersbach: "Heute wäre sicher mehr dringewesen, aber am Ende war der knappe Sieg verdient. Die entscheidenden Fehler haben wir heute in der Abwehr gemacht. Wir sind mit dem Tempogegenstoßspiel von Flensburg nicht gut zurecht gekommen. Die Lücken waren zu groß. Vor 6000 Zuschauern in Flensburg, erwartet uns jetzt eine sehr, sehr schwere Aufgabe. Dass wir bis dahin nicht ausruhen können, sondern am Mittwoch noch in Hannover Bundesliga spielen müssen, ist nicht zu ändern. Vor dem schlechten Spiel in Hamburg hatten wir zwei Wochen Pause, nun bis zum Rückspiel eigentlich keine. Vielleicht liegt uns das besser."

Ljubomir Vranjes, Trainer SG Flensburg-Handewitt: "Das war ein sehr knapper Sieg. Wir müssen zu Hause wieder 120 Prozent bringen, um auch die zweite Halbzeit zu gewinnen. Heute, das war ein sehr enges Spiel, mit starken Torhütern auf beiden Seiten. Ich erwarte im Rückspiel nichts anderes."

+++ Statistik +++

Tore VfL: Pfahl 9/3, Mahé 6, Wiencek 4, Zrnic 4, Anic 3, Schindler 3, Putics 2

Tore SG: Anders 10/3, Mogensen 7, Svan-Hansen 6, Djodjic 4, Knudsen 3, Kaufmann 2, Moscai 2

http://www.vfl-gummersbach.de/index....-hinspiel.html
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  #266  
Alt 25.05.2012, 20:27
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Niederlage im Rückspiel

Kein europäischer Titel-Hattrick für den VfL



2010 und 2011 ist der VfL Gummersbach Europapokal der Pokalsieger geworden. Am drittten Streich ist der Titelverteidiger nun gescheitert. Nachfolger als Europapokalsieger ist die SG Flensburg-Handewitt. Vor über 6000 Zuschauern in der Campushalle besiegten die Norddeutschen den VfL am Abend im Rückspiel mit 32:28 (16:11). Das Hinspiel in Gummersbach hatte der VfL am vergangenen Wochenende bereits mit 33:34 verloren.

Der VfL Gummersbach, der anders als der Finalgegner Flensburg vor zwei Tagen noch in der Bundesliga ran musste, machte es dem neuen Champion nicht einfach. Die Gäste führten zu Beginn des Spiels sogar mit 4:2. Doch je länger das Spiel in der Campushalle dauerte, desto mehr wurde der aktuelle Tabellenzweite der TOYOTA Handball-Bundesliga seiner Favoritenrolle gereicht.

Der VfL spielte gut, doch die Mannschaft des Schweden Ljubomir Vranjes war in den entscheidenden Situationen den Tick besser und konnte sich im Zweifel auch auf Torhüter Mattias Andersson verlassen. Bis zur Pause enteilten die Gastgeber auf fünf Tore Differenz.

Eine Viertelstunde vor dem Ende war der VfL allerdings wieder dran. Mit zwei schönen Einzelaktionen sorgten Kentin Mahé und Adrian Pfahl für den 19:21-Zwischenstand aus Sicht des VfL. Schon vier Minuten später lag die SG zwar wieder deutlicher vorn.

Der ehemalige Gummersbacher und VfL-Europapokalsieger von 2010, Viktor Szilagyi, erhöhte auf 24:20. Doch die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic, die in der Bundesliga mit zehn Siegen im Jahr 2012 grandios aus dem Tabellenkeller geklettert war, versuchte weiter alles. Kapitän Vedran Zrnic scheiterte aus sieben Metern am zweiten SG-Schlussmann Sören Rasmussen, bekam allerdings den Abpraller zu fassen und verwandelte sieben Minuten vor dem Ende zum 25:27.

Für die Wendung zugunsten der Flensburger, die 2001 mit dem Triumph im Pokalsiegerwettbewerb ihren letzten internationalen Titel feiern konnten, sorgte dann Mattias Andersson. Der hielt erst gegen den von rechtsaußen einfliegenden Vedran Zrnic und dann Christoph Schindlers Versuch aus dem Rückraum. Diese Vorlage nutze Lasse Svan Hansen zum 29:25.

VfL-Trainer Kurtagic versuchte alles, damit der Titelverteidiger in den letzten Minuten wieder schnell Ballbesitz bekomme. Er stellte auf eine offensive 3:3-Deckung um. Aufhalten ließen sich die Flensburger jetzt aber nicht mehr. Petar Djodjic traf zum 30:25 und Anders Eggert nutzte einen Fehlpass im Gummersbacher Aufbauspiel zur 31:25-Vorentscheidung.

Drei Minuten vor dem Schluss hielt dann Andersson den Heimsieg endgültig fest. Er parierte Barna Putics letzten Wurf auf das SG-Tor. Am Ende siegte die SG Flensburg-Handewitt verdient mit 32:28 und der VfL musste zum ersten Mal seit drei Jahren wieder eine Siegerehrung als Zweitplatzierter zuschauen. "Die Enttäuschung ist groß", so Emir Kurtagic nach dem Spiel.

http://www.vfl-gummersbach.de/index....el-finale.html
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  #267  
Alt 29.05.2012, 21:51
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Trikotwechsel erst 2013

Adrian Pfahl bleibt noch ein Jahr beim VfL



Gummersbachs bester Torschütze der zu Ende gehenden Bundesligasaison, der Halbrechte Adrian Pfahl, bleibt dem VfL noch bis zum Ende seines laufenden Vertrags erhalten. Erst zum 1. Juli 2013 wechselt er dann das blau-weiße Trikot der Oberbergischen gegen einen Dress der Norddeutschen aus.

Der deutsche Nationalspieler (38 Spiele/104 Tore) wird zur übernächsten Saison vom VfL Gummersbach an Elbe und Alster wechseln. Für den VfL erzielte Adrian Pfahl in der auslaufenden Saison bislang 203 Treffer und belegt in der HBL-Torschützenliste damit den dritten Platz, den er auch schon in der Saison 2010/2011 (224 Tore) innehatte. Mit seinen Toren war der 29-Jährige in dieser Spielzeit maßgeblich an der Rückrunden-Aufholjagd beteiligt, die den VfL im Jahr 2012 von Platz 17 auf 10 führte. Mit seinen Toren leistete er zudem einen wichtigen Beitrag zum vierten Einzug in ein europäisches Finale in Folge. Anders als in den vergangenen drei Jahren (2009, 2010 und 2011) gelang gegen die SG Flensburg-Handewitt allerdings kein vierter Titel.

Adrian Pfahl, der 2008 aus Dormagen nach Gummersbach gekommen war, erhält in Hamburg einen Drei-Jahres-Vertrag. "Adrian Pfahl wird ein würdiger Nachfolger für Marcin Lijewski sein. Seine Fähigkeiten sind außergewöhnlich und wir sind sehr froh, dass er sie ab 2013 für den HSV Handball in die Waagschale werfen wird. Die Mannschaft wird mit ihm weiter an Qualität gewinnen“, so HSV-Präsident Martin Schwalb.

Adrian Pfahl selber meint: "Ich freue mich jetzt erst mal auf die kommende Saison in Gummersbach. Und solange ich hier bin, will ich alles dafür geben, dass der VfL erfolgreich ist."

http://www.vfl-gummersbach.de/index....-beim-vfl.html
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  #268  
Alt 31.05.2012, 16:15
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Letztes Heimspiel der Saison verloren

Wetzlar sichert in Gummersbach die Klasse



Der VfL Gummersbach hat das letzte Heimspiel der Saison 2011/12 gegen die HSG Wetzlar mit 24:25 (13:10) verloren. Die Mittelhessen machten mit dem Auswärtssieg den Klassenerhalt endgültig perfekt.


Die beste Nachricht gab es für die VfL-Fans in der ausverkauften Eugen-Haas-Halle gleich vor dem Anwurf. Die Lizenzierungskommission der TOYOTA Handball-Bundesliga erteilte dem VfL heute endgültig die Lizenz für die kommende Bundesliga-Spielzeit.

Die war vor zwei Wochen noch an eine Bedingung geknüpft worden - nämlich den Nachweis weitere Liquidität. Das hat der VfL gemacht und gehört damit auch wirtschaftlich weiter in die stärkste Handball-Liga der Welt. Sportlich bestehen daran dank einer grandiosen Aufholjagd in der Rückrunde ohnehin längst keine Zweifel mehr.

Entsprechend befreit spielten die Hausherren im letzten Heimspiel der Saison auf. Ganz anders die Gäste von der HSG Wetzlar, die den VfL im Hinspiel noch deutlich mit 35:27 geschlagen hatten. Der Tabellenfünfzehnte aus Mittelhessen wollte in Gummersbach die letzten zwei Punkte für den Klassenerhalt sammeln.

Die Mannschaft von Kai Wandschneider, der seit Mitte April HSG-Trainer ist, ging durch Lars Friedrich und Timo Salzer mit 2:0 in Führung. Der VfL brauchte sechs Minuten für das erste Tor durch Adrian Pfahl. Mitte der ersten Hälfte allerdings führten die Gummersbacher durch einen Treffer von vedran Zrnic mit 6:5 (15.).

Während die Gäste zusehends verkrampften, spielte die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic zwar nicht ihren besten Handball, wusste die Wetzlarer Ungenauigkeiten im Abschluss aber auszunutzen. Kurz vor dem Seitenwechsel brachten der starke Adrian Pfahl, Igor Anic in seinem letzten Heimspiel für den VfL und Christoph Schindler ihre Farben mit 13:9 zum ersten Mal deutlicher in Front. Der Mazedonier Borko Ristovski hielt zudem einen Siebenmeter.

In der zweiten Halbzeit (Pausenstand 13:10) kämpfte die HSG weiter gegen den Abstieg, der VfL hielt dagegen. Jörg Lützelberger baute den Vorsprung auf 17:13 (37.) aus, Adrian Pfahl Mitte der zweiten Halbzeit auf 20:17. Wetzlar schaffte allerdings den erneuten Ausgleich.

Timo Salzer erzielte das 20:20 (47.) und nach Barna Putics Treffer zum 21:20 auch das 21:21. In doppelter Unterzahl - Igor Anic und Dennis Krause mussten für zwei Minuten auf die Bank - "verteidigten" die Gummersbacher das Unentschieden, wieder vollzählig gerieten sie dann allerdings in Rückstand. Erst mit 21:22 und schließlich mit 21:23 durch Daniel Valo.

Trainer Emir Kurtagic wollte sich nicht mit einer Niederlage im letzten Saison-Heimspiel abfinden. Er holte seine Mannschaft zur Auszeit zusammen. Christoph Schindler verkürzte mit seinem zweiten Treffer des Tages auf 22:23, Barna Putics machte einem weiteren Gegentreffer auf 23:24 (56.). Keine Lust auf eine Niederlage hatte auch der Mazedonier Borko Ristovski.

Gegen Kari Kristjansson hielt er seinen zweiten Strafwurf. Die Chance zum Ausgleich ließen seine Vorderleute aber ungenutzt. Die HSG hingegen war treffsicherrer und erhöhte zwei Minuten vor dem Ende auf 25:23. Vedran Zrnic verkürzte erneut. Borko Ristovski hielt wieder gegen Kristjansson. Doch 13 Sekunden vor dem Ende scheiterte Adrian Pfahl aus sieben Metern am eingewechselten Nikolai Weber. Es blieb beim 25:24 für die HSG Wetzlar.

+++ Stimmen zum Spiel +++

Emir Kurtagic, Trainer VfL Gummersbach: Wir hätten das letzte Heimspiel natürlich sehr gerne gewonnen. Aber nach einem guten Anfang waren wir einfach zu passiv, haben uns in Zweikämpfe gezwungen und das Spiel unnötigerweise aus den Händen gegeben.

Kai Wandschneider, Trainer HSG Wetzlar: Die Erleichterung ist groß, dass wir nicht bis zuletzt zittern müssen.

+++ Statistik +++

Tore VfL Gummersbach: Pfahl 7/3, Putics 4, Anic 3, Schindler 2, Krause 2, Lützelberger 2, Mahé 2, Zrnic 2

www.vfl-gummersbach.de
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  #269  
Alt 04.06.2012, 20:47
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Kein Spielverderber

Auch der VfL verliert beim THW



Keiner Mannschaft in der TOYOTA Handball-Bundesliga ist es in dieser Saison gelungen, dem THW Kiel auch nur ein Pünktchen abzunehmen. Auch der VfL Gummersbach ist daran heute gescheitert. In der ausverkauften Sparkassen-Arena unterlag das Team von Emir Kurtagic mit 29:39 (16:18) und beendet die Spielzeit 2011/12 auf Tabellenplatz 11.

Mit 1:0 ging der VfL nach zwei Minuten in Führung. Noch zweimal immerhin lagen die Gummersbacher während der letzten 60 Saison-Minuten vorn: 2:1 durch Adrian Pfahl und 3:2 durch den Ungar Barna Putics. Danach nahm der THW-Express so langsam Fahrt auf und machte sich daran auch das 34. Meisterschaftsspiel in Folge zu gewinnen.

Zumindest im ersten Durchgang gab sich der VfL alle Mühe, sich nicht distanzieren zu lassen. Nach dem 5:4 durch den ehemaligen Gummersbacher Momir Ilic überlistete der Kroate Goran Sprem von links außen THW-Schlussmann Andreas Palicka zum 5:5. Der sehr sehenswerte Pass kam von rechts von Adrian Pfahl. Der DHB-Auswahlspieler brachte wenig später den VfL mit zwei Treffern in Folge zum 9:12 und 10:12 auch wieder näher an die Kieler ran, die in der Offensive mittlerweile einen Gang hochgeschaltet hatten. Gegen einen Deutschen Meister, der in der Defensive allerdings weniger konsequent agierte als in den 33 Spielen zuvor, blieben die Oberbergischen dran. Kurz vor der Pause traf Igor Anic zum 17:15 und sorgte schließlich für den versöhnlichen Pausenstand von 16:18 aus Sicht der Gäste.

Kiels Trainer Alfred Gislason hatte seine Spieler in der Pause offenbar daran erinnert, dass man den THW-Fans in der ausverkauften Halle zum Saisonabschluss schon noch etwas mehr bieten müsse. Seine Zebraherde folgte. Nach 37 Minuten führten die Hausherren bereits mit 24:19. Andreas Palicka, der den verletzten Thierry Omeyer vertrat, wurde immer stärker. Kim Andersson erhöhte in seinem letzten Spiel für den THW auf 25:19, Filip Jicha kurz darauf schon auf 29:22. Der VfL Gummersbach ging im letzten Saisonspiel nicht mehr mit der allerletzten Konsequenz zur Sache und lag zehn Minuten vor dem Ende erstmals mit zehn Toren hinten, später nach Aron Palmarssons Treffer zum 37:24 sogar mt 13.

Den Gummersbachern gelang es allerdings, das Ergebnis bis zur Schlusssirene noch ein klein wenig freundlicher zu gestalten. Der zukünftige Kieler Patrick Wiencek und Jan-Lars Gaubatz "verkürzten" auf 29:39. Der Rekordmeister THW beendet die Saison mit 68:0 Punkten auf Rang 1, der VfL als früherer Serienchampion mit 29:39 auf Platz 11.

+++ Statistik +++

Tore THW Kiel: Ahlm 8, Andersson 8, Jicha 5/1, Ilic 4/4, Sprenger 4, Lundström 3, Kube 1/1, Klein 2, Palmarsson 2, Narcisse 1, Reichmann 1

Tore VfL Gummersbach: Anic 7, Pfahl 6/1, Putics 5, Gaubatz 3, Krause 2, Sprem 2/1, Lützelberger 1, Schindler 1, Wiencek 1, Zrnic 1/1

+++ Stimmen +++

Axel Geerken, Geschäftsführer VfL Gummersbach: "Wir hatten Ende des Jahres große Abstiegssorgen. Haben in der Winterpause einige Änderungen vorgenommen, eine klasse Vorbereitung absolviert und dann eine grandiose Rückrunde gespielt. Die Entscheidung auf Emir Kurtagic als Trainer zu setzen, war goldrichtig."

http://www.vfl-gummersbach.de/index....-thw-kiel.html
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  #270  
Alt 16.06.2012, 10:09
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Geschäftsführer Axel Geerken hört auf

Die VfL Handball Gummersbach GmbH und Geschäftsführer Axel Geerken gehen schon bald getrennte Wege. Darauf verständigten sich heute Axel Geerken und die Clubführung.

Im Februar 2010 war Axel Geerken als Geschäftsführer der Gummersbacher Handball-GmbH angetreten. Seit dieser Zeit hat der VfL Gummersbach zwei Europapokale gewonnen, den Schuldenabbau und die wirtschaftliche Sanierung angepackt sowie den Bau der Schwalbe Arena auf den Weg gebracht. Wer diese baut, wird in der kommenden Woche bekannt gegeben. Den nächsten Schritt, den lange ersehnten Umzug in eine neue Halle, werden der 39-Jährige und der Traditionsclub aber nicht mehr gemeinsam gehen.

Axel Geerken und der Club ziehen damit die Konsequenzen aus den Entscheidungen der letzten Woche. Am vergangenen Freitag hatte der VfL überraschend verkündet, dass Jan Gorr nicht, wie ursprünglich vereinbart, von der kommenden Saison an die Bundesligaprofis trainieren wird. An seiner Stelle bleibt der aktuelle Trainer Emir Kurtagic nach der Sommerpause im Amt.

"Nach den Gesprächen und Vorkommnissen der letzten Tage kann ich die beschlossene Abkehr von den Planungen für die neue Saison leider nicht mehr mittragen", führt Axel Geerken aus, der das jedoch nicht als Ausdruck mangelnden Vertrauens zu Emir Kurtagic verstanden wissen möchte. "Ganz ausdrücklich: Emir Kurtagic hat hier ohne Frage eine überragende Arbeit geleistet, sein Name wird auf immer mit dem nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt verbunden sein. Aber wir haben uns schon im letzten Jahr alle gemeinsam dafür entschieden, Jan Gorr als Trainer nach Gummersbach zu holen. Dass man davon Abstand nimmt, halte ich heute persönlich für die falsche Entscheidung."

Götz Timmerbeil, Aufsichtsratsvorsitzender der VfL Handball Gummersbach GmbH, bestätigt die Uneinigkeit in der Trainerfrage: "Wir hatten uns darauf verständigt, dass Axel Geerken diese Entscheidung mittragen kann und den VfL mit uns weiter nach vorne bringt. Leider hat die Entwicklung in den letzten Tage zu einem Umdenken geführt. Wir bedauern es sehr, dass Axel Geerken die sehr gute Arbeit in Gummersbach nicht fortsetzt. Er hat sehr viel zu dem Gelingen der Sanierung und des Klassenerhalts beigetragen."

Bis ein Nachfolger gefunden ist, wird Axel Geerken die Geschäfte weiter führen. "Bei der Suche geht Qualität vor Schnelligkeit", so Götz Timmerbeil.




Gefeiert wie der gefühlte Sieger

Die A-Junioren des VfL Gummersbach haben das Finalhinspiel um die Deutsche Meisterschaft bei den Berliner Füchsen knapp mit 34:37 (17:20) verloren und sich trotzdem mit diesem Ergebnis eine sehr gute Ausgangssituation für das Rückspiel geschaffen, das am Samstag in der Gummersbacher Eugen-Haas-Halle angepfiffen wird.

Überragender Spieler in Reihen des VfL war wieder einmal Marian Orlowski, der allein 14 Treffer erzielte und dem die Jungfüchse nicht viel entgegensetzen konnten. Mittelmann David Wiencek überzeugte mit seinem Aufbauspiel und zeigte in 2:2-Situationen seine Stärke. Linkshänder Tobias Schröter kam auf Halbrechts gut ins Spiel und kam auf insgesamt acht sehenswerte Tore.

Überschattet wurde die Partie durch den Ausfall von Torwart Benjamin Zander, der in der 41. Minute von einem Ball am Kopf getroffen wurde und benommen am Boden liegen bleib. Zander wurde ins Krankenhaus gebracht, wo eine Gehirnerschütterung diagnostiziert wurde. Doch Zander war nicht der einzige Verletzte in Reihen des VfL. Nach 14 Minuten fiel Nemanja Mladenovic mit einer Sprunggelenksverletzung aus, konnte aber in der Schlussphase noch einmal eingesetzt werden. Später kam auch Orlowski lädiert vom Platz gehumpelt und ließ sich behandeln. So gesehen ist der knappe Ausgang der Partie noch bemerkenswerter, so dass die drei Dutzend mitgereisten Gummersbacher Fans die knappe Niederlage ihres VfL wie einen gefühlten Sieg feierten.

Gummersbach war von der ersten Minute an hoch konzentriert und ging nach gut fünf Minuten zum ersten Mal mit 5:4 in Führung, die sich die Jungfüchse schnell zurück holten. Doch der VfL blieb dem Meisterfavoriten auf den Fersen. Marian Orlowski glich nach 22 Minuten durch einen Siebenmeter zum 14:14 aus, ehe die Mannschaften mit 20:17 die Seiten wechselten. Auch in den zweiten 30 Minuten sahen die rund 300 Zuschauer ein temporeiches Angriffsspiel, in dem der VfL weiter aufopferungsvoll kämpfte und den Füchsen das Leben alles andere als leicht machte. Obwohl die Hausherren ihre Führung auf sechs Tore ausbauen konnten, kämpften sich die Blau-Weißen in der Schlussphase mit einem superstarken David Wilkes im Tor wieder heran und hatten in den letzten Sekunden sogar die Chance, auf 35:36 zu verkürzen. Doch das letzte Wort hatten die Hausherren, die mit dem Schlusspfiff das 37:34 warfen.



Gummersbach Trainer Leszek Hoft bedankte sich für die Unterstützung der Fans. „Sie haben uns ein Stück Heimat in Berlin gegeben.“ Mit Hinblick auf die vielen Verletzten findet er, dass das Spiel für ein Jugendfinale zu hart gewesen sei. „Die beiden Schiedsrichter hätten meines Erachtens besser früher eingreifen sollen. Dass Gummersbach mit drei Toren in Berlin verloren habe, sei erst einmal kein Grund zur Euphorie. „Wir das Hinspiel verloren und gefeiert wird erst, wenn wir auch das Rückspiel gewonnen haben“, sagt Hoft. Jetzt gehe es darum, dass die medizinische Abteilung alle angeschlagenen Spieler wieder fit bekomme, damit der VfL am Samstag komplett auflaufen könne.

Berlins Trainer Bob Hanning sagte nach der Partie, seine Mannschaft habe in dem Spiel gegen Gummersbach gesehen, woran sie in der kommenden Woche noch arbeiten müsse. Tobias Schröter bescheinigte er, eine „excellente Partie gespielt“ zu haben. Und Berlin 34 Tore entgegen zu bringen, habe noch keine Mannschaft geschafft. „Gut eingestellt, Kopliment. Wenn Gummersbach das nutzt, Deutscher Meister zu werden, dann haben sie das auch verdient. Und dann haben wir in beiden Spielen nicht genug investiert.“ Die Torhüterposition habe Berlin klar verloren. „Wenn das noch einmal so ist, dann wird es sehr schwer.“ Der VfL müsse jetzt zeigen, ob er noch besser spielen kann. Das Endspiel jedenfalls sei völlig offen.

Tore VfL Gummersbach: Marian Orlowski (14/1), Tobias Schröter (8/1), Nemanja Mladenovic, Andreas Heyme (je 3), David Wiencek, Malte Müller (je 2), Jonas Bergerhoff, Philipp Jaeger (je 1)


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