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Vollständige Version anzeigen : 60 Jahre Israel: Selbsthasserin oder eine Frage der Gerechtigkeit


sonnensegel2007
06.05.2008, 09:11
Die Problematik des Nahostkonflikts wird für die deutsche Bevölkerung immer wichtiger. Das merke ich auch am Interesse für meine Referate, die ich zu diesem Thema halte. Gerade angesichts des Geburtstags des Jahres 2008 „Happy Birthday Israel, herzliches Beileid Palästina“. Ca. 120 ZuhörerInnen in Berlin, ca. 150 in Schopfheim, ca. 130 in Müllheim/Baden und bei meinem besonderen Vorbild, Felicia Langer, in der Freiburger Universität weit über 200. Ich möchte betonen, dass alle meine Honorareinnahmen 100% an die Rachel Corrie-Friedenstiftung Düsseldorf, deren Sprecherin Felicia Langer ist, gespendet werden.



Nicht die gängigen Schimpfwörter der sog. Israellobby, wie jüdische Selbsthasserin oder jüdische Antisemitin, treiben mich an, sondern mein Gerechtigkeitssinn. Es gibt nicht „parteiisch“ oder „einseitig“, sondern nur Recht und Unrecht. Das Unrecht begeht Israel unter Missachtung der Palästinenser und deren Rechte. Diese Art Politik kritisiere ich nicht nur, sondern ich verurteile sie. Bedauerlicherweise berücksichtigt die deutsche Politik dieses Unrecht überhaupt nicht, und in vielen Medien wird darüber nur lückenhaft berichtet.



Ich brauche mich nicht auf Falschaussagen stützen, sondern gebe nur Tatsachen wieder. Im Gegensatz zu den Falschaussagen des ehemaligen St. Pauli-Nachrichten Redakteurs, des heutigen Spiegelredakteurs, Ausputzer der Israel-Lobby und Großinquisitors, Henryk M. Broder, ich würde auf meiner „Vortragstournee“ Israel mit den Nazis vergleichen: Ich würde sagen: Was die Nazis damals den Juden angetan haben, tut Israel heute den Palästinensern an. Das ist wissentlich falsch, da ich nicht vergleiche sondern nur Originalaussagen zitiere. Ist es verwunderlich, dass Broders Sprache und sog. „spitze Feder“ geprägt ist von seinem früheren beruflichen Niveau. Das sieht man auch in Talkshows, wenn er persönlich andere Talkgäste diffamiert, und das auch bedauerlicherweise im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und Rundfunk.



Besonders gefährlich erscheint mir heute in diesem Zusammenhang außer diesen schändlichen Äußerungen vor allem seine Islamophobie, gerade wenn man weiß, welche sog. „Israellobby“ hinter ihm steht, vor allem wenn man seine hetzerischen Websites liest.



Ist die Berliner Republik schon auf so einem moralischen Tiefpunkt angekommen, dass so ein Mann den Börnepreis in der Frankfurter Paulskirche überreicht bekam und die deutsche Elite ihm applaudierte. In dasselbe Raster passt die Preisverleihung des Heinrich-Heine Preises 2007 an Ralph Giordano. Da können sich Börne und Heine nicht mehr dagegen wehren. So ist die traurige Schlussfolgerung zu ziehen, dass sich Islamophobie und bedingungslose Diffamierung aller Israelkritiker inzwischen lohnen.



Das sieht man auch an der Unterwanderung der Bundeszentrale für Politische Bildung. Auch dort versuchen schon seit längeren – leider auch mit Erfolg – jüdische Organisationen aus dem In- und Ausland gezielt Einfluss zu nehmen. Indem sie u.a. Briefe gegen sog. Israel kritische Mitarbeiter schreiben, diese als Antisemiten verunglimpfen und auf deren Entfernung aus dem Dienst dringen. Es ist schon bezeichnend genug, wenn diese Bundesstelle u.a. Broders „Islamophobiebuch“ kaufte und verteilen ließ – und sich Politiker aller Parteien auch schon für diese Zwecke einspannen lassen. Diese Liste der gefährlichen Einflussnahmen ließe sich beliebig fortsetzen. Wehret den Anfängen!



Deswegen erscheint es mir umso wichtiger, Erhard Arendt mit seinem Palästinaportal zu unterstützen, der sich nicht scheut, trotz aller Widrigkeiten, dieses Informationsportal zu betreiben. Ich fordere daher alle Leser und Unterstützer von Erhard Arendt auf, Zivilcourage zu zeigen und diese auch in der Öffentlichkeit zu demonstrieren. Ich würde mir viele engagierte Menschen wie Erhard Arendt wünschen. Er braucht unsere Unterstützung, damit er noch viele Jahre so weitermachen kann. Danke!!


Hecht-Galinski
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Alt 06.05.2008, 10:03 #2
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AW: 60 Jahre Israel: Selbsthasserin oder eine Frage der Gerechtigkeit
Die Problematik des Nahostkonflikts wird für die deutsche Bevölkerung immer wichtiger. Das merke ich auch am Interesse für meine Referate, die ich zu diesem Thema halte. Gerade angesichts des Geburtstags des Jahres 2008 „Happy Birthday Israel, herzliches Beileid Palästina“. Ca. 120 ZuhörerInnen in Berlin, ca. 150 in Schopfheim, ca. 130 in Müllheim/Baden und bei meinem besonderen Vorbild, Felicia Langer, in der Freiburger Universität weit über 200. Ich möchte betonen, dass alle meine Honorareinnahmen 100% an die Rachel Corrie-Friedenstiftung Düsseldorf, deren Sprecherin Felicia Langer ist, gespendet werden.



Nicht die gängigen Schimpfwörter der sog. Israellobby, wie jüdische Selbsthasserin oder jüdische Antisemitin, treiben mich an, sondern mein Gerechtigkeitssinn. Es gibt nicht „parteiisch“ oder „einseitig“, sondern nur Recht und Unrecht. Das Unrecht begeht Israel unter Missachtung der Palästinenser und deren Rechte. Diese Art Politik kritisiere ich nicht nur, sondern ich verurteile sie. Bedauerlicherweise berücksichtigt die deutsche Politik dieses Unrecht überhaupt nicht, und in vielen Medien wird darüber nur lückenhaft berichtet.



Ich brauche mich nicht auf Falschaussagen stützen, sondern gebe nur Tatsachen wieder. Im Gegensatz zu den Falschaussagen des ehemaligen St. Pauli-Nachrichten Redakteurs, des heutigen Spiegelredakteurs, Ausputzer der Israel-Lobby und Großinquisitors, Henryk M. Broder, ich würde auf meiner „Vortragstournee“ Israel mit den Nazis vergleichen: Ich würde sagen: Was die Nazis damals den Juden angetan haben, tut Israel heute den Palästinensern an. Das ist wissentlich falsch, da ich nicht vergleiche sondern nur Originalaussagen zitiere. Ist es verwunderlich, dass Broders Sprache und sog. „spitze Feder“ geprägt ist von seinem früheren beruflichen Niveau. Das sieht man auch in Talkshows, wenn er persönlich andere Talkgäste diffamiert, und das auch bedauerlicherweise im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und Rundfunk.



Besonders gefährlich erscheint mir heute in diesem Zusammenhang außer diesen schändlichen Äußerungen vor allem seine Islamophobie, gerade wenn man weiß, welche sog. „Israellobby“ hinter ihm steht, vor allem wenn man seine hetzerischen Websites liest.



Ist die Berliner Republik schon auf so einem moralischen Tiefpunkt angekommen, dass so ein Mann den Börnepreis in der Frankfurter Paulskirche überreicht bekam und die deutsche Elite ihm applaudierte. In dasselbe Raster passt die Preisverleihung des Heinrich-Heine Preises 2007 an Ralph Giordano. Da können sich Börne und Heine nicht mehr dagegen wehren. So ist die traurige Schlussfolgerung zu ziehen, dass sich Islamophobie und bedingungslose Diffamierung aller Israelkritiker inzwischen lohnen.



Das sieht man auch an der Unterwanderung der Bundeszentrale für Politische Bildung. Auch dort versuchen schon seit längeren – leider auch mit Erfolg – jüdische Organisationen aus dem In- und Ausland gezielt Einfluss zu nehmen. Indem sie u.a. Briefe gegen sog. Israel kritische Mitarbeiter schreiben, diese als Antisemiten verunglimpfen und auf deren Entfernung aus dem Dienst dringen. Es ist schon bezeichnend genug, wenn diese Bundesstelle u.a. Broders „Islamophobiebuch“ kaufte und verteilen ließ – und sich Politiker aller Parteien auch schon für diese Zwecke einspannen lassen. Diese Liste der gefährlichen Einflussnahmen ließe sich beliebig fortsetzen. Wehret den Anfängen!



Deswegen erscheint es mir umso wichtiger, Erhard Arendt mit seinem Palästinaportal zu unterstützen, der sich nicht scheut, trotz aller Widrigkeiten, dieses Informationsportal zu betreiben. Ich fordere daher alle Leser und Unterstützer von Erhard Arendt auf, Zivilcourage zu zeigen und diese auch in der Öffentlichkeit zu demonstrieren. Ich würde mir viele engagierte Menschen wie Erhard Arendt wünschen. Er braucht unsere Unterstützung, damit er noch viele Jahre so weitermachen kann. Danke!!


Hecht-Galinski


http://www.arendt-erhard.de/deutsch/palestina/index.html

memphis
23.06.2008, 21:48
Ich erlaube mir einmal, nach 4 Monaten in einem vom Islam geprägten Staat eine Sicht der Dinge über Israel und die Palästinenserproblematik.

Gehen wir die Sache doch einmal völlig Neutral und mit einem Bewusstsein für Gesichte an.
Der Staat Israel entstand durch terroristische Aktivitäten und wurde willkürlich durch die Briten geschaffen (wie so mancher Konflikt durch die Briten Geopolitisch verursacht wurde)
Die selbe Art von Terror wenden nun die Palästinenser an und siehe da der israelische Staat wehrt sich dagegen, dabei sind es genau die Mittel die er einst einsetzte um sich zu etablieren. Ob nun Preisverleihungen an Ralphh Giordano bezeichnend dafür sind, daß in Deutschland eine "jüdische Euphorie" besteht wage ich zu bezweifeln. Sicher hat sich durch die Geschichte ein besonderes Bewusstsein für den Staat Israel entwickelt, aber dies heißt ja noch lange nicht das man jedem auf den Leim geht.
Die für mich entscheidende Frage ist eigentlich: Können wir, trotz unserer "political corectness" ein detailiertes und neutrales Bild auf Israel werfen oder nicht?

Katzenfreund
27.06.2008, 23:12
sry...
Der tiefere Sinn dieses Postings erschließt sich mir nicht.

Wenn es darum geht, eine Polemik gegen Broder oder Giordano abzuschießen - dies ist m.E. mißlungen.
Denn die angeblichen "Tatsachen", die wiedergegeben werden, suche ich im posting vergebens.

Und immerhin ist Broder einer der wenigen Menschen in Deutschland, die den Eindruck vermitteln, als wüßten sie, was "Aufklärung" bedeutet und als wären sie froh darüber, dass es diese gegeben hat.

Wenn es darum geht, die Politik des Staates Israel zu kritisieren...
Warum hängt man sich dann an Broder auf ?

Um dann mal meine Meinung zu sagen: Ich bin froh, dass ich gegenwärtig nicht in Israel Politik machen muss bzw. zwischen Israel und Palästina vermitteln muss.
Ich denke, dass die Problematik deutlich komplexer ist, als einfache "gut/böse"-Muster aussagen können.

Und was ich an Israel schätze und in Teilen der islamischen Welt vergeblich suche, ist, dass die gesamte Problematik in Israel offen und kontrovers diskutiert wird und diskutiert werden kann.

Allein dies ist für mich schon ein Grund, mich zu freuen, dass es einen Staat Israel im Nahen Osten gibt.